Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Zum Thema Benzin hatte ich vor zehn Jahren schon geschrieben, dass es einen allgemeinen, indirekten Bezug zu Kino, aber auch generell zum gesamten Konsumverhalten gibt, da der Benzinpreis ein entscheidender unterbewusster Gradmesser für die allgemeine Inflation bei der Bevölkerung darstellt und somit das Spar- oder Ausgabeverhalten beeinflusst:
https://forum.insidekino.de/viewtopic.p ... eis#p27764
Beim Wetter bin ich auf jeden Fall der Meinung, dass es einige Situationen gibt, in denen es eine entscheidende Rolle spielt:
- Das erste Frühlingswochenende nach einem langen, dunklen Winter
- "Richtiger" Sommerbeginn nach einem verregneten Juni
- Extremereignisse wie starke Stürme, Hagel, Blitzeis, etc.
Allerdings habe ich dennoch das Gefühl, dass wenn die Zahlen nicht den Erwartungen entsprechen, das Argument Wetter deutlich zu häufig als Entschuldigung genutzt wird. Wenn sich eine Schönwetterlage zB bereits über Wochen hält, hat das irgendwann einfach keine Auswirkungen mehr, weil die Leute erstens keine Angst mehr haben, etwas zu verpassen und sich zweitens als Gewohnheitstier auch nicht mehr wirklich daran ergötzen.
Glaube das war zB beim 2019er Remake von König der Löwen so, wo jedes Wochenende geschrieben wurde, dass das schöne Sommerwetter dem Film ein besseres Ergebnis verhagelt hat. 2019 war ein extrem guter Sommer und ab Mitte / Ende Juli hatte niemand mehr das Bedürfnis jeden einzelnen Sonnenstrahl unbedingt im Park oder Schwimmbad zu nutzen anstatt mal zwei Stunden ins Kino zu gehen. Es wollten schlicht und einfach weniger Leute den Film sehen, als man sich es erhofft hatte.
https://forum.insidekino.de/viewtopic.p ... eis#p27764
Beim Wetter bin ich auf jeden Fall der Meinung, dass es einige Situationen gibt, in denen es eine entscheidende Rolle spielt:
- Das erste Frühlingswochenende nach einem langen, dunklen Winter
- "Richtiger" Sommerbeginn nach einem verregneten Juni
- Extremereignisse wie starke Stürme, Hagel, Blitzeis, etc.
Allerdings habe ich dennoch das Gefühl, dass wenn die Zahlen nicht den Erwartungen entsprechen, das Argument Wetter deutlich zu häufig als Entschuldigung genutzt wird. Wenn sich eine Schönwetterlage zB bereits über Wochen hält, hat das irgendwann einfach keine Auswirkungen mehr, weil die Leute erstens keine Angst mehr haben, etwas zu verpassen und sich zweitens als Gewohnheitstier auch nicht mehr wirklich daran ergötzen.
Glaube das war zB beim 2019er Remake von König der Löwen so, wo jedes Wochenende geschrieben wurde, dass das schöne Sommerwetter dem Film ein besseres Ergebnis verhagelt hat. 2019 war ein extrem guter Sommer und ab Mitte / Ende Juli hatte niemand mehr das Bedürfnis jeden einzelnen Sonnenstrahl unbedingt im Park oder Schwimmbad zu nutzen anstatt mal zwei Stunden ins Kino zu gehen. Es wollten schlicht und einfach weniger Leute den Film sehen, als man sich es erhofft hatte.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Ich glaube beim Thema Wetter schließen zu viele hier im Forum zu sehr von sich (sprich filmaffine Person/Cineast) auf die Allgemeinheit. Für viele ist Kino eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung und steht dabei in Konkurrenz zu anderen Angeboten - und bei schönem Wetter sind die Alternativen halt nochmal deutlich größer.
Auch den Luxus einen Kinobesuch beliebig verschieben zu können haben viele Leute aufgrund von beruflichen und familiären Verpflichtungen nicht. Hier ist Freizeit einfach ein limitierender Faktor. Wenn ich z.B. mit meiner Tochter ins Kino möchte, dann geht das eigentlich nur am Wochenende. Wenn jetzt am Sonntag schon was geplant ist (z.B. ein Kindergeburtstag), dann bleibt nur der Samstag - und ist da tolles Wetter geht man vielleicht doch lieber auf den Spielplatz oder macht eine Radtour. Am nächsten Wochenende ist es wieder das gleiche Spiel. Hatten wir im Jan/Feb durchgehend Kinowetter, so war man häufig im Kino und haben auch Filme wie Charlie der Superhund oder Der letzte Walsänger gesehen. Jetzt ist weniger Kinowetter und dann bleibt ein Film wie GOAT auf der Strecke.
Viele Faktoren, die sich auf die Besucherzahl eines Films auswirken, sind nur schwer zu Quantifizieren, wie z.B. "Qualität des Films". Beim Wetter sieht das anders aus - da zeigen Marks Prognosen relativ gut, dass sich Verbesserung/Verschlechterung direkt auf die Besucherzahlen auswirken. Die niedrigen Drops an diesem Wochenende sind ja maßgeblich durch den Wetterwechsel begünstigt.
Was man natürlich nie in Erfahrung bringen wird, ob z.B. Barbenheimer bei einem Spitzensommer 1-2 Mio Besucher weniger gehabt hätte oder das König der Löwen Remake bei schlechterem Wetter vielleicht 1 Mio Besucher mehr gehabt hätte. Ich glaube aber das wäre durchaus realistisch. Es würde aber nichts daran ändern, dass alle drei Filme als absolute Hits eingestuft worden wären.
Auch den Luxus einen Kinobesuch beliebig verschieben zu können haben viele Leute aufgrund von beruflichen und familiären Verpflichtungen nicht. Hier ist Freizeit einfach ein limitierender Faktor. Wenn ich z.B. mit meiner Tochter ins Kino möchte, dann geht das eigentlich nur am Wochenende. Wenn jetzt am Sonntag schon was geplant ist (z.B. ein Kindergeburtstag), dann bleibt nur der Samstag - und ist da tolles Wetter geht man vielleicht doch lieber auf den Spielplatz oder macht eine Radtour. Am nächsten Wochenende ist es wieder das gleiche Spiel. Hatten wir im Jan/Feb durchgehend Kinowetter, so war man häufig im Kino und haben auch Filme wie Charlie der Superhund oder Der letzte Walsänger gesehen. Jetzt ist weniger Kinowetter und dann bleibt ein Film wie GOAT auf der Strecke.
Viele Faktoren, die sich auf die Besucherzahl eines Films auswirken, sind nur schwer zu Quantifizieren, wie z.B. "Qualität des Films". Beim Wetter sieht das anders aus - da zeigen Marks Prognosen relativ gut, dass sich Verbesserung/Verschlechterung direkt auf die Besucherzahlen auswirken. Die niedrigen Drops an diesem Wochenende sind ja maßgeblich durch den Wetterwechsel begünstigt.
Was man natürlich nie in Erfahrung bringen wird, ob z.B. Barbenheimer bei einem Spitzensommer 1-2 Mio Besucher weniger gehabt hätte oder das König der Löwen Remake bei schlechterem Wetter vielleicht 1 Mio Besucher mehr gehabt hätte. Ich glaube aber das wäre durchaus realistisch. Es würde aber nichts daran ändern, dass alle drei Filme als absolute Hits eingestuft worden wären.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
ich sage es noch mal. Niemand wird ernsthaft die punktuelle Auswirkung von extremem Wetter an einem Tag/Wochenende bezweifeln. Ich bezweifele aber, dass sich das auf das Ergebnis eines Films an sich auswirkt, da es ja unendlich viele Möglichkeiten gibt, den Film nachzuholen, und extremes Wetter oft nur wenige Tage anhält, wenn überhaupt.
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Das Wetter wirkt sich auch auf das Gesamtergebnis aus, da jede Woche 20 weitere Filme starten, die Kapazitäten brauchen und auch der Konsument hat zwei, drei Wochen später oft schon andere Interessen...
Nothing Compares 2 U
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Das Wetter spielt in D eine große Rolle, kaum sonst irgendwo wird panisch jeder Sonnenstrahl gesucht. Obwohl mal 2 Stunden ohne sogar gesund wäre.
Dazu kommt, dass es keine vergleichbare Kinokultur wie in den USA oder in Frankreich gibt. Und wie von Mark_G erwähnt, sind 2 Wochen später schon wieder andere Dinge präsent (auch im Kino). Das plötzlich 7 oder lan anhaltende schöne Wetter schadet also definitiv.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Und genau dieser Aussage würde ich energisch widersprechen. Bist Du beruflich flexibel, musst Dich nicht um Kinder kümmern, wohnst in einer Großstadt und Kino ist deine große Leidenschaft mag das stimmen - aber ansonsten nicht. Ich mache z.B. überall (und auch bei mir selbst) die Beobachtung, dass sobald Nachwuchs da ist die Anzahl der Kinobesuche drastisch einbricht - weil Freizeit einfach fehlt.danielcc hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 09:50 da es ja unendlich viele Möglichkeiten gibt, den Film nachzuholen.
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Ich kenne beide Extreme.chris hat geschrieben: Montag 16. März 2026, 20:47 Ich mache z.B. überall (und auch bei mir selbst) die Beobachtung, dass sobald Nachwuchs da ist die Anzahl der Kinobesuche drastisch einbricht - weil Freizeit einfach fehlt.
Ein Paar, dass seit dem ersten Kind für Jahre weder gemeinsam noch einzeln im Kino war.
Und ein anderes Paar, wo beide gemeinsam und einzeln bestimmt einmal pro Monat im Kino sind, und zwar schon innerhalb des ersten Jahres nach der Geburt. Und das hat sich mit inzwischen zwei Kindern nicht geändert.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Finde die Diskussion irgendwie total absurd. Wer WILL, kommt immer ins Kino. Wem Kino nicht wichtig ist, der findet immer ein Ausrede.
Das ist der Punkt: In D ist Kino kein wichtiges Hobby bzw. keine wichtige Freizeitbeschäftigung! qed
Übrigens, der ganz überwältigende Anteil der Kinozuschauer sind doch 12 bis 25 jährige. Die können eigentlich immer wenn sie wollen, sind total flexibel, und haben - meist - noch kein Kind
Das ist der Punkt: In D ist Kino kein wichtiges Hobby bzw. keine wichtige Freizeitbeschäftigung! qed
Übrigens, der ganz überwältigende Anteil der Kinozuschauer sind doch 12 bis 25 jährige. Die können eigentlich immer wenn sie wollen, sind total flexibel, und haben - meist - noch kein Kind
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Laut FFA-Studie wurden 2025 etwa ein Drittel (31%) aller Kinotickets in der Altersgruppe von 10-29 Jahren verkauft.
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Ist das ein guter, oder ein schlechter Wert?arni75 hat geschrieben: Dienstag 17. März 2026, 13:07 Laut FFA-Studie wurden 2025 etwa ein Drittel (31%) aller Kinotickets in der Altersgruppe von 10-29 Jahren verkauft.
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Völlig wertfrei, aber kein Beleg für "der ganz überwältigende Anteil der Kinozuschauer sind doch 12 bis 25 jährige" weiter oben.
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Ich verstehe alle Seiten der Diskussion hier.
Ich bin bei Daniel, wenn es darum geht, dass ich einen Film auf jeden Fall im Kino sehen will.
Dann habe ich meist ein Zeitfenster von mehreren Wochen, in denen ich einen Termin finden muss, an dem es mir passt.
Und wenn ein Hagelsturm die erste Wahl vermasselt, dann finde ich eine Alternative noch bevor der Film wieder aus den Kinos verschwindet.
Es gibt aber auch die Leute, die sich sagen:
- "Kino wäre mal wieder ganz toll. Was läuft denn so?"
- "Ah, Hoppers klingt ganz spaßig. Wer will mitkommen?"
- "Cool. Lass Freitag gehen."
- "Ach nee, mir ist spontan was dazwischengekommen. Lass verschieben."
- "Okay."
Und dann wird das Thema nie wieder aufgegriffen.
Ich bin bei Daniel, wenn es darum geht, dass ich einen Film auf jeden Fall im Kino sehen will.
Dann habe ich meist ein Zeitfenster von mehreren Wochen, in denen ich einen Termin finden muss, an dem es mir passt.
Und wenn ein Hagelsturm die erste Wahl vermasselt, dann finde ich eine Alternative noch bevor der Film wieder aus den Kinos verschwindet.
Es gibt aber auch die Leute, die sich sagen:
- "Kino wäre mal wieder ganz toll. Was läuft denn so?"
- "Ah, Hoppers klingt ganz spaßig. Wer will mitkommen?"
- "Cool. Lass Freitag gehen."
- "Ach nee, mir ist spontan was dazwischengekommen. Lass verschieben."
- "Okay."
Und dann wird das Thema nie wieder aufgegriffen.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Ich würde sogar sagen, die Studie liefert Zahlen, die der These klar widersprechen. Zwar ist der Anteil der Verkauften Tickets bei den 6-19 Jährigen deutlich größer als ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung, aber knapp 60% der Tickets werden von Menschen 30+ gekauft.arni75 hat geschrieben: Dienstag 17. März 2026, 14:02 Völlig wertfrei, aber kein Beleg für "der ganz überwältigende Anteil der Kinozuschauer sind doch 12 bis 25 jährige" weiter oben.
Altersgruppe / Anteil der 2025 verkauften Tickets / Anteil Bevölkerung:
0-5 / 2% / 6%
6-9 / 7% / 4%
10-14 / 12% / 6%
15-19 / 6% / 4%
20-29 / 13% / 11%
30-39 / 14% / 13%
40-49 / 16% / 12%
50-59 / 14% / 15%
60-69 / 8% / 14%
70+ / 7% / 16%
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Dieser Aussage kann ich überhaupt nicht zustimmen. Meines Erachtens ist einer der Gründe warum die Besucherzahlen die letzten 10 Jahre so stark zurückgegangen sind, dass eben gerade die Altersgruppe von 18-30 kaum noch ins Kino gegangen sind. Diese wurden halt alle mit Streaming Diensten sozialisiert.danielcc hat geschrieben: Dienstag 17. März 2026, 09:47 Übrigens, der ganz überwältigende Anteil der Kinozuschauer sind doch 12 bis 25 jährige. Die können eigentlich immer wenn sie wollen, sind total flexibel, und haben - meist - noch kein Kind
(Die letzten 2 Jahre wird es hier in München wieder besser, was vor allem am zunehmenden Anteil von O-Ton Vorstellungen liegt. Zuerst waren das dann viele ausländische Studierende die aber mit der Zeit immer mehr deutsche Kommilitonen mitgebracht haben.)
Besonders auffällig ist diese Phänomen halt in den Spätschienen. Mitte der 2000er Jahre boomten Spätvorstellungen, Mitternachtspreviews, sowie Double- und Triple Features und teilweise ganze Filmnächte. Damals stimmte deine Aussage, diese Vorstellungen hatten damals gefühlt einen Anteil von 70-80% in der Altersgruppe 20-27/28, die waren eben zeitlich flexibel und haben dann solche Events, die Preis/Leistungsmäßig gut waren mitgenommen. Mehrfachvorstellungen und Mitternachtspreviews sind heute praktisch tot, deutschlandweit. In meinem letzten Triple Feature(Planet der Affen) waren glaube ich, nur 2 Leute unter 35(!). Die anderen waren dann quasi die alten Hasen, die 10 Jahre vorher schon bei den ganzen Events dabei waren, neue Leute dazugekommen sind keine.
Arni75 hat ja schon die Zahlen von 31% in der Altersgruppe von 10-29 Jahren gepostet und wir alle wissen, wie sehr die Familienfilme boomen und die Plexe am leben halten. Jetzt zähle mal die Kinder die mit ihren Eltern gehen von den 31% ab, da bleibt halt kaum was übrig, für die Gruppe nach dem Schulaustritt. Man sieht das auch an vielen dieser Familienfilme, die früher oftmals noch Spätschienen hatten und jetzt nicht einmal mehr die 20 Uhr Schiene bedienen, dafür dann aber 10 Wochen lang laufen.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Aber das war ja genau der Ausgangspunkt der Diskussion: Dieses etwas, das "spontan dazwischengekommen" ist, ist halt auch das schöne Wetter (und damit Biergarten etc). Und während der eine Teil der Leute den Kinobesucher dann später nachholt, fällt er bei anderen aus. Und das führt zur negativen Auswirkung auf das Gesamtergebnis.Invincible1958 hat geschrieben: Dienstag 17. März 2026, 16:00 - "Ach nee, mir ist spontan was dazwischengekommen. Lass verschieben."
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Ich möchte auch noch was zum Thema "Für Filme die man auf jeden Fall sehen möchte, nimmt man sich die Zeit" sagen.
Hier gibt es für mich 2 Probleme.
Nr. 1: Glauben die Leute die nur so argumentieren, dass früher die Kinos nur mit solchen Leuten voll waren? Meine Erfahrung aus den 90er und 2000er Jahr sind da aber ganz anders. Damals gab es halt noch viele Leute, für die ins Kino gehen, halt zum regelmäßigen Programm gehört hat. Freundeskreise, in denen dann einfach mal gesagt wurde, lass uns heute mal wieder ins Kino gehen und dann hat man sich für den FIlm entschieden, wo der größte Konsens war bzw. die Jungs sind in den Action Film rein und die Mädchen in die romantische Komödie.
Wenn ich da nur an mich selbst denke, da kam es dann halt vor, dass wir uns schnell die Tageszeitung besorgt hatten (in der immer das Kinoprogramm stand) oder eine Nummer über die Gelben Seiten angerufen hatten und uns nach dem Programm erkundigt hatten. In meiner Stadt gab es damals halt 2 Plexe mit 6 Sälen und wir wollten dann vorher wissen, wo wir hin gehen. Filme die wir unbedingt sehen wollten, haben vllt. 20-30% von dem ausgemacht, was wir letztendlich gesehen haben. Es kam natürlich auch vor, dass wir ohne Zeitung/Anruf einfach mal zum Kino hin sind und dann einen Film ausgesucht haben(Kino lag halt Zentral) Auch als ich fürs Studium nach München gezogen bin, war es nicht großartig anders. Es waren halt andere Leute, aber Kommilitonen zu finden die gerne ins Kino gehen war damals kein Problem und in München hatte damals das Mathäser frisch aufgemacht. 14 Säle = 14 verschiedene Filme. Da hat man immer was gefunden, zudem damals die Mainstream Auswahl noch viel besser war. Es gab immer irgendwelche
- Blockbuster
- romantischen Komödien
- Komödien (sei es Spoof Filme oder anderes Zeug)
- B-Action Streifen
- animierten Kram
- Historien/Kostümfilme.
- Horror
- und natürlich Kinder/Familienfilme
Mit der Zeit wurde die Auswahl immer schlechter, was zum Teil mit der zunehmenden Frontlastigkeit zu tun hatte. Da wurden dann auf einmal Neustarts, in 4 Sälen gleichzeitig gezeigt. Heutzutage hat man statt 14, teilweise nur noch 4-5 Filme zu Auswahl, und 3 sind Familienfilme davon.
Nr. 2: Die These, dass man Filme die man unbedingt sehen will, auch immer sehen kann stimmt einfach nicht generell für alle Filme/Genres. Das mag für die meisten Familien und deutschen Mainstream Filme stimmen, aber für vieles andere halt nicht. Dies hat mehrere Gründe, z.B. der Wegfall von Programmschienen (zudem ich mich weiter oben schonmal geäußert habe). Ich hatte z.B. oft in der Uni 19:30 noch Vorträge, damit fiel dann die 17:30 und 20:00 Schiene weg und ohne Spätschiene = Kann den Film nicht sehen. Wenn jetzt jemand sagt, dann schau ihn halt später, dann sind wir beim nächsten Problem. Durch die Frontlastigkeit laufen halt viele Filme nicht mehr so lange und wenn ein Film einen schlechten Start hingelegt hat (sei es Wetter bedingt, schlechte Trailer), dann werden sie von den Kinos sehr schnell rausgekickt und teilweise Säle leer stehen gelassen. Selbst in München mit 20 Kinos laufen dann Filme in der 2. Woche dann nur noch in einem Kino mit teilweise nur 1-2 Vorstellungen zu Nebenzeiten.
Mit zum Problem gehört, dass sich Kinos nicht mehr richtig absprechen. Mark hatte dazu mal was interessantes Geschrieben, wie es in Augsburg läuft. Wo dann Filme aus den beiden Kinos rausfliegen, obwohl sie einen Saal noch gut füllen könnten und dafür dann ein anderer Film, bei beiden rein kommt, aber da wieder beide unter der Wirtschaftlichkeit laufen. Besser wäre, ein Kino Film A, ein Kino Film B.
Hier gibt es für mich 2 Probleme.
Nr. 1: Glauben die Leute die nur so argumentieren, dass früher die Kinos nur mit solchen Leuten voll waren? Meine Erfahrung aus den 90er und 2000er Jahr sind da aber ganz anders. Damals gab es halt noch viele Leute, für die ins Kino gehen, halt zum regelmäßigen Programm gehört hat. Freundeskreise, in denen dann einfach mal gesagt wurde, lass uns heute mal wieder ins Kino gehen und dann hat man sich für den FIlm entschieden, wo der größte Konsens war bzw. die Jungs sind in den Action Film rein und die Mädchen in die romantische Komödie.
Wenn ich da nur an mich selbst denke, da kam es dann halt vor, dass wir uns schnell die Tageszeitung besorgt hatten (in der immer das Kinoprogramm stand) oder eine Nummer über die Gelben Seiten angerufen hatten und uns nach dem Programm erkundigt hatten. In meiner Stadt gab es damals halt 2 Plexe mit 6 Sälen und wir wollten dann vorher wissen, wo wir hin gehen. Filme die wir unbedingt sehen wollten, haben vllt. 20-30% von dem ausgemacht, was wir letztendlich gesehen haben. Es kam natürlich auch vor, dass wir ohne Zeitung/Anruf einfach mal zum Kino hin sind und dann einen Film ausgesucht haben(Kino lag halt Zentral) Auch als ich fürs Studium nach München gezogen bin, war es nicht großartig anders. Es waren halt andere Leute, aber Kommilitonen zu finden die gerne ins Kino gehen war damals kein Problem und in München hatte damals das Mathäser frisch aufgemacht. 14 Säle = 14 verschiedene Filme. Da hat man immer was gefunden, zudem damals die Mainstream Auswahl noch viel besser war. Es gab immer irgendwelche
- Blockbuster
- romantischen Komödien
- Komödien (sei es Spoof Filme oder anderes Zeug)
- B-Action Streifen
- animierten Kram
- Historien/Kostümfilme.
- Horror
- und natürlich Kinder/Familienfilme
Mit der Zeit wurde die Auswahl immer schlechter, was zum Teil mit der zunehmenden Frontlastigkeit zu tun hatte. Da wurden dann auf einmal Neustarts, in 4 Sälen gleichzeitig gezeigt. Heutzutage hat man statt 14, teilweise nur noch 4-5 Filme zu Auswahl, und 3 sind Familienfilme davon.
Nr. 2: Die These, dass man Filme die man unbedingt sehen will, auch immer sehen kann stimmt einfach nicht generell für alle Filme/Genres. Das mag für die meisten Familien und deutschen Mainstream Filme stimmen, aber für vieles andere halt nicht. Dies hat mehrere Gründe, z.B. der Wegfall von Programmschienen (zudem ich mich weiter oben schonmal geäußert habe). Ich hatte z.B. oft in der Uni 19:30 noch Vorträge, damit fiel dann die 17:30 und 20:00 Schiene weg und ohne Spätschiene = Kann den Film nicht sehen. Wenn jetzt jemand sagt, dann schau ihn halt später, dann sind wir beim nächsten Problem. Durch die Frontlastigkeit laufen halt viele Filme nicht mehr so lange und wenn ein Film einen schlechten Start hingelegt hat (sei es Wetter bedingt, schlechte Trailer), dann werden sie von den Kinos sehr schnell rausgekickt und teilweise Säle leer stehen gelassen. Selbst in München mit 20 Kinos laufen dann Filme in der 2. Woche dann nur noch in einem Kino mit teilweise nur 1-2 Vorstellungen zu Nebenzeiten.
Mit zum Problem gehört, dass sich Kinos nicht mehr richtig absprechen. Mark hatte dazu mal was interessantes Geschrieben, wie es in Augsburg läuft. Wo dann Filme aus den beiden Kinos rausfliegen, obwohl sie einen Saal noch gut füllen könnten und dafür dann ein anderer Film, bei beiden rein kommt, aber da wieder beide unter der Wirtschaftlichkeit laufen. Besser wäre, ein Kino Film A, ein Kino Film B.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Man könnte die ganze Diskussion zusammenfassen mit: Das Wetter, Benzinpreise und co spielen hier eine große Rolle, weil das Kino an sich einen geringen Stellenwert bei den Deutschen hat, und die Auswahl an Filmen eh nicht so gut ist, dass man einen speziellen sehen will
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Ja, ich finde, dass trifft es recht gut.danielcc hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 10:02 Man könnte die ganze Diskussion zusammenfassen mit: Das Wetter, Benzinpreise und co spielen hier eine große Rolle, weil das Kino an sich einen geringen Stellenwert bei den Deutschen hat, und die Auswahl an Filmen eh nicht so gut ist, dass man einen speziellen sehen will
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Das Kino hat sicher keinen geringen Stellenwert, selbst wenn es "nur" noch 90 Mio Tickets pro Jahr absetzt. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, Fußball hätte einen geringen Stellewert, weil "nur" 20 Mio Tickets für die Stadien verkauft wurden.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Den Vergleich zum Profisport zieht die Filmbranche immer wieder gerne, um sich selbst zu feiern. Aber das sind ja Äpfel und Birnen: Wenn die Stadien jeweils eine Million Plätze und die Teams 170 Heimspiele statt 17 pro Saison hätten, würden bestimmt mehr als 20 Mio. Tickets verkauft werden.Mattis hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 22:33 Das Kino hat sicher keinen geringen Stellenwert, selbst wenn es "nur" noch 90 Mio Tickets pro Jahr absetzt. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, Fußball hätte einen geringen Stellewert, weil "nur" 20 Mio Tickets für die Stadien verkauft wurden.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Zwischen 20 Mio und 90 Mio ist eben auch noch ein wenig Luft nach oben...Taipan hat geschrieben: Samstag 21. März 2026, 05:38Den Vergleich zum Profisport zieht die Filmbranche immer wieder gerne, um sich selbst zu feiern. Aber das sind ja Äpfel und Birnen: Wenn die Stadien jeweils eine Million Plätze und die Teams 170 Heimspiele statt 17 pro Saison hätten, würden bestimmt mehr als 20 Mio. Tickets verkauft werden.Mattis hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 22:33 Das Kino hat sicher keinen geringen Stellenwert, selbst wenn es "nur" noch 90 Mio Tickets pro Jahr absetzt. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, Fußball hätte einen geringen Stellewert, weil "nur" 20 Mio Tickets für die Stadien verkauft wurden.
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Neben den bereits angesprochen Unterschieden hinkt meines Erachtens der Vergleich auch deshalb ein wenig, da ein Stadionbesuch deutlich teurer ist, als ein Kinobesuch und zudem das aktuellste Bundesligaspiel im Gegensatz zum Kinofilm auch parallel anderweitig legal abrufbar ist.Mattis hat geschrieben: Samstag 21. März 2026, 13:09Zwischen 20 Mio und 90 Mio ist eben auch noch ein wenig Luft nach oben...Taipan hat geschrieben: Samstag 21. März 2026, 05:38Den Vergleich zum Profisport zieht die Filmbranche immer wieder gerne, um sich selbst zu feiern. Aber das sind ja Äpfel und Birnen: Wenn die Stadien jeweils eine Million Plätze und die Teams 170 Heimspiele statt 17 pro Saison hätten, würden bestimmt mehr als 20 Mio. Tickets verkauft werden.Mattis hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 22:33 Das Kino hat sicher keinen geringen Stellenwert, selbst wenn es "nur" noch 90 Mio Tickets pro Jahr absetzt. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, Fußball hätte einen geringen Stellewert, weil "nur" 20 Mio Tickets für die Stadien verkauft wurden.
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Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Völlig absurder Vergleich. Fußballstadion haben jedes Wochenende und mehr eine nahezu Vollauslastung, egal bei welchem Wetter!
Übrigens, Fußballstadion sind voll, obwohl inzwischen jeder per Stream alle Spiele von zuhause aus schauen kann
Wenn der Kinogenuss einen hohen Stellenwert hätte, dann müssten wir nicht jedes Wochenende hier über jeden möglichen Grund reden, warum es mal wieder weniger Besucher geworden sind als erwartet.
Übrigens, Fußballstadion sind voll, obwohl inzwischen jeder per Stream alle Spiele von zuhause aus schauen kann
Wenn der Kinogenuss einen hohen Stellenwert hätte, dann müssten wir nicht jedes Wochenende hier über jeden möglichen Grund reden, warum es mal wieder weniger Besucher geworden sind als erwartet.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Absurd ist daran gar nichts.
Die absoluten Zahlen stehen völlig unabhängig von Kapazitäten und Eintrittspreisen.
Zu behaupten, Kino hätte einen geringen Stellenwert, ist weiterhin eine Aussage, die so nicht haltbar ist. Schon gar nicht, wenn man ähnliche Freizeitaktivitäten dagegen rechnet.
Nimm von mir aus Museumsbesuche. Da sind Kinobesuche etwa auf Augenhöhe.
Zwar kann man feststellen, dass Kino im Vergleich Boden verloren hat, allerdings hat das Museumswesen keine vergleichbare Konkurrenz erhalten, wie es das Kino in Form von Streaming bekommen hat.
Dennoch, auch hier noch einmal auf absolute Zahlen zurückzukommen, man ist mit Museumsbesuchen auf Augenhöhe. Auch bei Museumsbesuchen würde ich nicht auf die Idee kommen, sie hätten einen geringen Stellenwert in der Kulturbranche oder der Gesellschaft im Allgemeinen. Die Kritik bezieht sich vor allem auf diese Begrifflichkeit.
Die absoluten Zahlen stehen völlig unabhängig von Kapazitäten und Eintrittspreisen.
Zu behaupten, Kino hätte einen geringen Stellenwert, ist weiterhin eine Aussage, die so nicht haltbar ist. Schon gar nicht, wenn man ähnliche Freizeitaktivitäten dagegen rechnet.
Nimm von mir aus Museumsbesuche. Da sind Kinobesuche etwa auf Augenhöhe.
Zwar kann man feststellen, dass Kino im Vergleich Boden verloren hat, allerdings hat das Museumswesen keine vergleichbare Konkurrenz erhalten, wie es das Kino in Form von Streaming bekommen hat.
Dennoch, auch hier noch einmal auf absolute Zahlen zurückzukommen, man ist mit Museumsbesuchen auf Augenhöhe. Auch bei Museumsbesuchen würde ich nicht auf die Idee kommen, sie hätten einen geringen Stellenwert in der Kulturbranche oder der Gesellschaft im Allgemeinen. Die Kritik bezieht sich vor allem auf diese Begrifflichkeit.
Re: Wetter, Benzinpreise und Co. - Was dem Kino zu schaffen macht.
Natürlich kann man auch einen anderen Begriff wählen, aber das ändert ja nichts an den Zahlen. Museumsbesuche mögen zwar Besuchertechnisch auf dem gleichen Niveau liegen, aber auch hier gelten andere Vorzeichen, zB die sehr, sehr geringe Motivation ein und dasselbe Museum in absehbarer Zeit (oder überhaupt) erneut zu besuchen oder die nicht vorhandene Verfügbarkeit der Venus von Milo, Michelangelos Deckenmalereien oder eines echten Space Shuttles und der Spirit of St. Louis um die Ecke.
Hier ein paar andere Branchenbeispiele die ich herausgesucht habe:
Livemusik - Umsatz 2024 Deutschland: 5.600 Mio EUR. Ticketverkäufe machen hier ca. 60 - 70 % des Umsatzes aus.
https://bdkv.de/wp-content/uploads/2024 ... e-2024.pdf
Musicals - Umsatz 2022 Deutschland: 770 Mio. EUR bei 9,2 Mio Tickets.
Diese Zahl ist insofern interessant, da sich der europaweite Umsatz mit Musicals auf 1.200 Mio EUR bei 14,4 Mio. verkauften Tickets beläuft. Deutschland hat hier also einen Anteil von knapp 2/3 am europaweiten Einspiel. Das verhält sich beim Kino ja etwas anders und der deutsche Anteil kommt eher auf 10-15 %.
https://euro-leaders.com/de/musical-ein ... m-aufwind/
Vergleich diverser anderer Branchen für das Jahr 2023:

PS: Wenn man beim Livesport nicht nur Fussball zählt, sondern alle Sportarten, kommt man übrigens auf 47,5 Mio verkaufter Tickets für die Saison 2023/2024
https://twocircles.com/gb/de/articles/2 ... y-edition/
Hier ein paar andere Branchenbeispiele die ich herausgesucht habe:
Livemusik - Umsatz 2024 Deutschland: 5.600 Mio EUR. Ticketverkäufe machen hier ca. 60 - 70 % des Umsatzes aus.
https://bdkv.de/wp-content/uploads/2024 ... e-2024.pdf
Musicals - Umsatz 2022 Deutschland: 770 Mio. EUR bei 9,2 Mio Tickets.
Diese Zahl ist insofern interessant, da sich der europaweite Umsatz mit Musicals auf 1.200 Mio EUR bei 14,4 Mio. verkauften Tickets beläuft. Deutschland hat hier also einen Anteil von knapp 2/3 am europaweiten Einspiel. Das verhält sich beim Kino ja etwas anders und der deutsche Anteil kommt eher auf 10-15 %.
https://euro-leaders.com/de/musical-ein ... m-aufwind/
Vergleich diverser anderer Branchen für das Jahr 2023:

PS: Wenn man beim Livesport nicht nur Fussball zählt, sondern alle Sportarten, kommt man übrigens auf 47,5 Mio verkaufter Tickets für die Saison 2023/2024
https://twocircles.com/gb/de/articles/2 ... y-edition/
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