Oscars 2019 (No. 92)

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Mark_G
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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von Mark_G » Montag 10. Februar 2020, 15:29

Nein, es gab kein Verbot... TIGER & DRAGON und DAS LEBEN IST SCHÖN haben es z.B. auch zu einer Nominierung als Bester Film geschafft...
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Phileas
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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von Phileas » Montag 10. Februar 2020, 15:43

Es wurden bislang elf nicht-englischsprachige Filme als Bester Film nominiert. Der erste war Die große Illusion von 1938.

1938 Die große Illusion
1969 Z
1971 Emigranten
1973 Schreien und Flüstern
1995 Der Postmann
1998 Das Leben ist schön
2000 Tiger & Dragon
2006 Letters from Iwo Jima
2012 Amour
2018 Roma
2019 Parasite

Lativ
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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von Lativ » Montag 10. Februar 2020, 15:46

Wenn dem so ist bin ich wohl der einzige der nicht versteht wenn Nicht Englischsprachige Filme in allen anderen Kategorien Nominiert werden können warum es dann die Best Foreign Language Kategorie gibt.

Nur damit immer auch ein Ausländischer Film einen Preis mitnehmen kann ?

Das sollte man anders handhaben, meine Meinung.

Immer drei Ausländische Filme in der Königskategorie z.b.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von arni75 » Montag 10. Februar 2020, 17:47

Die Oscars waren und sind immer eine amerikanische Veranstaltung und nationale Leistungsschau gewesen - niemals gab es den internationalen oder globalen Anspruch. Man hat sich nur irgendwann (wann?) den internationalen Märkten geöffnet.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von kinofan43 » Montag 10. Februar 2020, 18:09

Lativ hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 13:17
mercy hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 07:55
Und die beiden Königskategorien für "Parasite" wirken für mich auch eher wie ein (politisches) Kalkül, um noch mehr Werbung für die Oscars zu machen ala "Das gab es bei den Oscars noch nie!"
Hm deinen verdacht könnte ich eher bei der Berlinale nachvollziehen, bei dem Oscars bekommen die 5000 Academy Mitglieder oder wieviele das sind die Filme zugeschickt und stimmen jeder für sich ab. Das alle diesen gedanken hatten ist doch nicht sehr wahrscheinlich.
kinofan43 hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 12:38
Was für eine schallernde Ohrfeige für Hollywood und die Zuschauer. Dabei gab es ja mit Joker und 1917 wirklich gute Alternativen. Vielleicht waren die letzt genannten Filme, der Akademie zu weiß und zu erfolgreich. Deshalb haben sie wohl für diesen Asienmist gestimmt.
Verstehe deine Ansicht nicht, überhaupt nicht. Hast du ihn gesehen das du ihn so titulierst ?

Unabhängig von der Sichtung finde ich ist das ein Grund zur Freude, das darf man (Hört sich jetzt an wie im Kommunismus) durchaus als weitere Öffnung zum Intl. Markt deuten. Schade das ich nicht die Diskussion mit Agent K. wieder aufflammen lassen kann, wir hatten ja darüber Diskutiert und er mir (und noch jemand?) erklärt das 'The Artist' für die Hauptkategorie Nominiert wurde weil er ein Stummfilm ist und die wenigen Textpassagen laß ich gerade sind auf Englisch. Jetzt aber hat die Academy dem Anschein nach ihre Eigenen Regeln zukunftsweisend geändert.
Ich habe Joke und 1917 gesehen und diese Filme haben es verdient für den besten Film ausgezeichnet zu werden. Dieser *Modedit*, den kein Schwein gesehen hat, hat es definitiv nicht. Oscars sind politisch. Es gab im Vorfeld schon Kritik weil ja angeblich die Nominiertenliste nicht divers genug sein soll, also was macht man. Man zeichnet ein Film aus Südkorea aus, unabhängig davon das die Filme Joker und 1917 viel besser sind und es damit viel eher verdient gehabt haben. Und wenn ich schon höre Kritikerliebling, das ist meist kein gutes Zeichen. Und The Artist hat damals auch den Oscar bekommen, weil die meisten Akademiemitglieder die Stummfilmzeit noch selbst miterlebt haben. Die meisten schauen sich die nominierten Filme sowieso nicht an und wollten halt gute PR, deshalb und nur deshalb hat Parasite gewonnen.
Zuletzt geändert von Mattis am Dienstag 11. Februar 2020, 22:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von svenchen » Montag 10. Februar 2020, 18:54

kinofan43 hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 18:09
Lativ hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 13:17
mercy hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 07:55
Und die beiden Königskategorien für "Parasite" wirken für mich auch eher wie ein (politisches) Kalkül, um noch mehr Werbung für die Oscars zu machen ala "Das gab es bei den Oscars noch nie!"
Hm deinen verdacht könnte ich eher bei der Berlinale nachvollziehen, bei dem Oscars bekommen die 5000 Academy Mitglieder oder wieviele das sind die Filme zugeschickt und stimmen jeder für sich ab. Das alle diesen gedanken hatten ist doch nicht sehr wahrscheinlich.
kinofan43 hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 12:38
Was für eine schallernde Ohrfeige für Hollywood und die Zuschauer. Dabei gab es ja mit Joker und 1917 wirklich gute Alternativen. Vielleicht waren die letzt genannten Filme, der Akademie zu weiß und zu erfolgreich. Deshalb haben sie wohl für diesen Asienmist gestimmt.
Verstehe deine Ansicht nicht, überhaupt nicht. Hast du ihn gesehen das du ihn so titulierst ?

Unabhängig von der Sichtung finde ich ist das ein Grund zur Freude, das darf man (Hört sich jetzt an wie im Kommunismus) durchaus als weitere Öffnung zum Intl. Markt deuten. Schade das ich nicht die Diskussion mit Agent K. wieder aufflammen lassen kann, wir hatten ja darüber Diskutiert und er mir (und noch jemand?) erklärt das 'The Artist' für die Hauptkategorie Nominiert wurde weil er ein Stummfilm ist und die wenigen Textpassagen laß ich gerade sind auf Englisch. Jetzt aber hat die Academy dem Anschein nach ihre Eigenen Regeln zukunftsweisend geändert.
Ich habe Joke und 1917 gesehen und diese Filme haben es verdient für den besten Film ausgezeichnet zu werden. Dieser Mist aus Asien, den kein Schwein gesehen hat, hat es definitiv nicht. Oscars sind politisch. Es gab im Vorfeld schon Kritik weil ja angeblich die Nominiertenliste nicht divers genug sein soll, also was macht man. Man zeichnet ein Film aus Südkorea aus, unabhängig davon das die Filme Joker und 1917 viel besser sind und es damit viel eher verdient gehabt haben. Und wenn ich schon höre Kritikerliebling, das ist meist kein gutes Zeichen. Und The Artist hat damals auch den Oscar bekommen, weil die meisten Akademiemitglieder die Stummfilmzeit noch selbst miterlebt haben. Die meisten schauen sich die nominierten Filme sowieso nicht an und wollten halt gute PR, deshalb und nur deshalb hat Parasite gewonnen.
Halleluja wie keiner hat den Film gesehen?? Allein in Südkorea haben den über 10 Mio. Besucher gesehen, 35 Mio. $ eingespielt in den USA!, in Frankreich waren es 1,725 Mio. Besucher!, so wohl in DE/IT und Spanien über 300 T Besucher und . Für einen Film dieser Art sind das überall Rekorde. Also auch wenn man Fanboy ist, bitte den Ball flach halten und nicht ohne einen Film gesehen zu haben ihn als Mist zu bezeichnen. Manche sind echt respektlos :mrgreen:

Bei IMDB liegt er übrigens gleich auf mit Joker wie schon erwähnt wurde. Politisch motiviert kann man da kaum unterstellen. So ich habe fertig ohne Parasite gesehen zu haben ;) Aber solche Aussagen find ich immer wieder provozierend und spring immer wieder darauf an :oops:

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von student a.d. » Montag 10. Februar 2020, 19:00

kinofan43 hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 18:09
Lativ hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 13:17
mercy hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 07:55
Und die beiden Königskategorien für "Parasite" wirken für mich auch eher wie ein (politisches) Kalkül, um noch mehr Werbung für die Oscars zu machen ala "Das gab es bei den Oscars noch nie!"
Hm deinen verdacht könnte ich eher bei der Berlinale nachvollziehen, bei dem Oscars bekommen die 5000 Academy Mitglieder oder wieviele das sind die Filme zugeschickt und stimmen jeder für sich ab. Das alle diesen gedanken hatten ist doch nicht sehr wahrscheinlich.
kinofan43 hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 12:38
Was für eine schallernde Ohrfeige für Hollywood und die Zuschauer. Dabei gab es ja mit Joker und 1917 wirklich gute Alternativen. Vielleicht waren die letzt genannten Filme, der Akademie zu weiß und zu erfolgreich. Deshalb haben sie wohl für diesen Asienmist gestimmt.
Verstehe deine Ansicht nicht, überhaupt nicht. Hast du ihn gesehen das du ihn so titulierst ?

Unabhängig von der Sichtung finde ich ist das ein Grund zur Freude, das darf man (Hört sich jetzt an wie im Kommunismus) durchaus als weitere Öffnung zum Intl. Markt deuten. Schade das ich nicht die Diskussion mit Agent K. wieder aufflammen lassen kann, wir hatten ja darüber Diskutiert und er mir (und noch jemand?) erklärt das 'The Artist' für die Hauptkategorie Nominiert wurde weil er ein Stummfilm ist und die wenigen Textpassagen laß ich gerade sind auf Englisch. Jetzt aber hat die Academy dem Anschein nach ihre Eigenen Regeln zukunftsweisend geändert.
Ich habe Joke und 1917 gesehen und diese Filme haben es verdient für den besten Film ausgezeichnet zu werden. Dieser Mist aus Asien, den kein Schwein gesehen hat, hat es definitiv nicht. Oscars sind politisch. Es gab im Vorfeld schon Kritik weil ja angeblich die Nominiertenliste nicht divers genug sein soll, also was macht man. Man zeichnet ein Film aus Südkorea aus, unabhängig davon das die Filme Joker und 1917 viel besser sind und es damit viel eher verdient gehabt haben. Und wenn ich schon höre Kritikerliebling, das ist meist kein gutes Zeichen. Und The Artist hat damals auch den Oscar bekommen, weil die meisten Akademiemitglieder die Stummfilmzeit noch selbst miterlebt haben. Die meisten schauen sich die nominierten Filme sowieso nicht an und wollten halt gute PR, deshalb und nur deshalb hat Parasite gewonnen.
Also deine wundervolle Argumentation fällt leider aus 2 Gründen komplett in sich zusammen:

1: 1917 und inbesondere JOKER sind mindestens genau so Kritiker-Lieblinge wie PARASITE.
2: Ob der eine Film es eher verdient hat als der andere ist subjektiv. Da du PARASITE aber ganz offensichtlich noch nicht gesehen hast, kannst du schlecht beurteilen, ob er zu Unrecht prämiert wurde.

Ich habe zB 1917 noch nicht gesehen und kann deshalb absolut nichts dazu sagen, ob ich den Film für oscarreif halte.

Und selbst wenn du ihn gesehen hast, ist es es nicht in Ordnung diesen als "Asien-Mist" zu verunglimpfen. Ganz anderes würden wir beispielsweise reagieren, wenn du dich gewählter ausdrücken und beispielsweise sagen würdest, dass dich Filme aus dem asiatischen Raum nicht so ansprechen und du deshalb an so einen Film eher keinen Preis verleihen würdest.
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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von Invincible1958 » Montag 10. Februar 2020, 21:39

student a.d. hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 19:00
Und selbst wenn du ihn gesehen hast, ist es es nicht in Ordnung diesen als "Asien-Mist" zu verunglimpfen. Ganz anderes würden wir beispielsweise reagieren, wenn du dich gewählter ausdrücken und beispielsweise sagen würdest, dass dich Filme aus dem asiatischen Raum nicht so ansprechen und du deshalb an so einen Film eher keinen Preis verleihen würdest.
Auch dann wäre es ein wenig rassistisch, weil man die Qualität eines Filmes an seiner geographischen bzw. kulturellen Herkunft festmacht.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von student a.d. » Montag 10. Februar 2020, 22:51

Invincible1958 hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 21:39
student a.d. hat geschrieben:
Montag 10. Februar 2020, 19:00
Und selbst wenn du ihn gesehen hast, ist es es nicht in Ordnung diesen als "Asien-Mist" zu verunglimpfen. Ganz anderes würden wir beispielsweise reagieren, wenn du dich gewählter ausdrücken und beispielsweise sagen würdest, dass dich Filme aus dem asiatischen Raum nicht so ansprechen und du deshalb an so einen Film eher keinen Preis verleihen würdest.
Auch dann wäre es ein wenig rassistisch, weil man die Qualität eines Filmes an seiner geographischen bzw. kulturellen Herkunft festmacht.
Stimmt hast Recht, denn "Filme aus Südkorea" sind ja kein Genre.
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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von Buzz Lightyear » Dienstag 11. Februar 2020, 10:36

Ab und an ist es ja lustig, diesen Bockmist von kinofan43 zu lesen.
Generell frage ich mich dann aber schon, ob wir hier in einem Filmforum, in dem es um internationale Filmproduktionen geht, egal ob von weißen, farbigen, homosexuellen oder außerirdischen Filmemachern, solch einen rassistischen und respektlosen Schwachsinn zulassen müssen. Bei Rassismus hört Meinungsfreiheit nun mal auf. Und nichts anderes als Rassismus ist eine Aussage wie "Asienmist". Ob beabsichtigt oder nicht, das geht zu weit.

Davon abgesehen ist es natürlich wie schon mehrfach erwähnt kompletter Käse, einen Film zu diskreditieren, den man überhaupt nicht gesehen hat. PARASITE war für mich beispielsweise der mit Abstand beste Film des Jahres und hat deswegen auch jeden seiner Preise verdient. Das nennt man Subjektivität, ergo Geschmack, ergo Meinung.
Bis zur Unendlichkeit... und noch viiiiiel weiter!

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von kinofan43 » Dienstag 11. Februar 2020, 13:08

Typisch deutsche, klugscheißende Sprachpolizei, die sich über ein harmloses Wort wie "Asienmist" aufregt. Ich rede und schreibe wie mir der Schnabel gewachsen ist.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von kinofan43 » Dienstag 11. Februar 2020, 16:49

Ach so, noch was zu den Oscars: Das einzig Positive war, das die Netflixschlaftablette Irish Man und der selbsternannte Retter des Kinos Martin Scorsese bei der Verleihung komplett leer ausgegangen ist.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von scholley007 » Dienstag 11. Februar 2020, 20:15

@Student: kinofan43 hat sich - für mein bescheidenes Verständnis - schon vor Jahren selbst ins "Aus" gestellt, als sein örtliches Kleinkino damals den zweiten "Avengers" ob erhöhter Leihmiete nicht gezeigt hat (da hängt ja grundsätzlich auch immer die vertragliche Mindestlaufzeit dran) und er sein Recht auf Unterhaltung einforderte. Weshalb er dem kleinen Anbieter quasi den Rücken zudrehte und den Multiplexen den Vorzug gab.
Seither beobachte ich immer mal interessiert, in wie weit er mit "seiner Meinung" den Wendehals gibt/geben kann, sprich: seine anfängliche Haltung sich irgendwann ins Gegenteil verkehrt.
Ich erinnere an seine ersten Kommentare, als der erste Trailer zu "Joker" auftauchte. Seine Haltung änderte sich, als der Erfolgszug von Venedig aus begann. Witzig, dass ich nach anfänglicher Aufgeschlossenheit dem Teil gegenüber am Schluss zu seinen Gegnern zählte - bzw. ihm nix abgewinnen konnte.
Ich will nicht so anmaßend erschienen, hier jetzt den "erhabenen Klugscheißer" raushängen zu lassen - "kinofan"s Haltung war in jüngeren Jahren durchaus auch die meine.
Da hab ich auch dem Mainstream gerne den Steigbügel gehalten - und entsprechend im Freundeskreis die Werbetrommel gerührt, wenn ein großer Mainstreamfilm noch ein paar Besucher mehr verdient hat.
Und meinen Dämpfer erhielt ich noch zu "moviegod"-Zeiten (also als "insidekino" dort zu finden war), als ich nach Sichtung von "I am Legend" tastaturmäßig meinen Unmut ins Forum gerülpst hab. Da hab ich ob der dabei mitgelieferten Spoiler mal so richtig "Dresche" bezogen....
Es herrschten damals noch andere Zeiten als heute - der Ton sollte heute doch hier und da mal bedacht werden, lieber "kinofan43". Damit Du uns hier noch lange erhalten bleibst.
Nicht dass ich "political correctness" über Gebühr gutheiße - sehr oft klatsch ich mir dabei auch die Hand vor die Stirn - aber der Ton hier im Forum sollte Dir inzwischen doch bekannt sein, oder?
Nur mal so.... no hard feelings.....

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von Mattis » Dienstag 11. Februar 2020, 22:25

kinofan43 hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 13:08
Typisch deutsche, klugscheißende Sprachpolizei, die sich über ein harmloses Wort wie "Asienmist" aufregt. Ich rede und schreibe wie mir der Schnabel gewachsen ist.
Da bist du aber leider auf dem falschen Dampfer. Du darfst dich frei äußern, so lange du dich innerhalb der Forenregeln bewegst und diesen Pfad hast du in meinen Augen verlassen. Was du zu Hause in deinem Wohnzimmer ausposaunst ist dir überlassen.
Ich werde es editieren und dich darum bitten, dich zukünftig nicht mehr in dieser Weise zu äußern.

Im Übrigen kann der Film nichts dafür, dass er gewonnen hat. Er wurde gewählt, deswegen solltest du dich hier fragen, weshalb du den Film kritisierst, den du noch nicht einmal gesehen hast.

Dass dem Film das Merkmal des "Außenseiters" evtl. geholfen hat, will ich gar nicht bestreiten, sehe aber auch nicht, weswegen das eine schlechte Sache sein sollte.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 12. Februar 2020, 10:34

Der Form halber: in meiner falschen Erinnerung hatt ich Kinofan43 bezüglich einer Negativhaltung im Vorfeld zu 'Joker' aufm Schirm. Ist aber mattis gewesen (siehe Trailerthread). Dafür ein 'Sorry' von mir. Werde in Zukunft erstmal nachhaken, bevor ich etwas poste, was dann als 'Unterstellung' rüberkommen könnte. .

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von kinofan43 » Mittwoch 12. Februar 2020, 14:39

scholley007 hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 20:15
@Student: kinofan43 hat sich - für mein bescheidenes Verständnis - schon vor Jahren selbst ins "Aus" gestellt, als sein örtliches Kleinkino damals den zweiten "Avengers" ob erhöhter Leihmiete nicht gezeigt hat (da hängt ja grundsätzlich auch immer die vertragliche Mindestlaufzeit dran) und er sein Recht auf Unterhaltung einforderte. Weshalb er dem kleinen Anbieter quasi den Rücken zudrehte und den Multiplexen den Vorzug gab.
Seither beobachte ich immer mal interessiert, in wie weit er mit "seiner Meinung" den Wendehals gibt/geben kann, sprich: seine anfängliche Haltung sich irgendwann ins Gegenteil verkehrt.
Ich erinnere an seine ersten Kommentare, als der erste Trailer zu "Joker" auftauchte. Seine Haltung änderte sich, als der Erfolgszug von Venedig aus begann. Witzig, dass ich nach anfänglicher Aufgeschlossenheit dem Teil gegenüber am Schluss zu seinen Gegnern zählte - bzw. ihm nix abgewinnen konnte.
Ich will nicht so anmaßend erschienen, hier jetzt den "erhabenen Klugscheißer" raushängen zu lassen - "kinofan"s Haltung war in jüngeren Jahren durchaus auch die meine.
Da hab ich auch dem Mainstream gerne den Steigbügel gehalten - und entsprechend im Freundeskreis die Werbetrommel gerührt, wenn ein großer Mainstreamfilm noch ein paar Besucher mehr verdient hat.
Und meinen Dämpfer erhielt ich noch zu "moviegod"-Zeiten (also als "insidekino" dort zu finden war), als ich nach Sichtung von "I am Legend" tastaturmäßig meinen Unmut ins Forum gerülpst hab. Da hab ich ob der dabei mitgelieferten Spoiler mal so richtig "Dresche" bezogen....
Es herrschten damals noch andere Zeiten als heute - der Ton sollte heute doch hier und da mal bedacht werden, lieber "kinofan43". Damit Du uns hier noch lange erhalten bleibst.
Nicht dass ich "political correctness" über Gebühr gutheiße - sehr oft klatsch ich mir dabei auch die Hand vor die Stirn - aber der Ton hier im Forum sollte Dir inzwischen doch bekannt sein, oder?
Nur mal so.... no hard feelings.....
@scholley: In welche Kinos ich mir Filme anschaue, entscheide ich selbst und brauche mich dafür weder bei dir noch bei sonst jemand zu rechtfertigen. Und ja, ich fand die Trailer von Joker zwar interessant, habe dem Film aber nicht den Erfolg zugetraut, die er dann hatte. Weil er halt eben anders ist als übliche Comicverfilmungen. Aber von dem Erfolg von Joker wurde nicht nur ich überrascht.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 12. Februar 2020, 17:50

@kinofan43: Natürlich steht es Dir frei wo und wann du dir was auch immer anschaust - wer bin ich denn, diesbezüglich anmaßend zu erscheinen. Ich geh ja auch in Multiplexe (einige davon inzwischen Horte des Grauens, in denen ich den Verfall der Sitten mittlerweile Quartalsweise weiter absteigend bestaunen kann - Soziodemographisch ist das schon ein ergiebiges Plätzchen...) - Ich wollte aber in meiner Aussage bezüglich Deiner Entscheidung auf etwas ganz anderes hinaus - aber da bist du elegant dran vorbei gesegelt. Weshalb ich da jetzt den Deckel drauf packe. Gehab dich wohl. Wir müssen uns ja (gott-sei-dank) nicht mögen.

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Re: Oscars 2019 (No. 92)

Beitrag von kinofan43 » Mittwoch 12. Februar 2020, 18:27

scholley007 hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 17:50
@kinofan43: Natürlich steht es Dir frei wo und wann du dir was auch immer anschaust - wer bin ich denn, diesbezüglich anmaßend zu erscheinen. Ich geh ja auch in Multiplexe (einige davon inzwischen Horte des Grauens, in denen ich den Verfall der Sitten mittlerweile Quartalsweise weiter absteigend bestaunen kann - Soziodemographisch ist das schon ein ergiebiges Plätzchen...) - Ich wollte aber in meiner Aussage bezüglich Deiner Entscheidung auf etwas ganz anderes hinaus - aber da bist du elegant dran vorbei gesegelt. Weshalb ich da jetzt den Deckel drauf packe. Gehab dich wohl. Wir müssen uns ja (gott-sei-dank) nicht mögen.
Du hast recht, manche Mulitplexe könnten sauberer sein. Mein nächster Mulitplex ist in Saarbrücken, der war in der ersten Zeit, viel besser als aktuell.

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