The X-Files/Akte X (1993-2002/2016-)

Mattis
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von Mattis » Sonntag 2. November 2014, 00:05

Da beendet man eine Folge mit Scullys Krebs-Cliffhanger und in der nächsten ist davon nichts mehr zu hören, alles nur, weil man einfach mal wegen des Super-Bowls einen Folgendreher gemacht hat.

Sowas dämliches...

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Sonntag 2. November 2014, 05:23

7ABx21 Akte X: Drei Wünsche (The X-Files: Je Souhaite)
US-Erstausstrahlung 14. Mai 2000 / Dt. Erstausstrahlung 12. März 2001

Jim Gilmore aus dem fernen Missouri sucht Mulder im FBI-Hauptquartier auf. Vor kurzem wurde seine Mundpartie chirurgisch rekonstruiert. Gilmore behauptet, einer seiner Mitarbeiter, der kleinwüchsige Anson Stokes, habe ihm das angetan. Irgendwie habe es sich die kleine Nervensäge gewünscht, dass sein Chef für immer die Klappe hält. Mulder und Scully machen sich auf den Weg zu Stokes, der in einer Wohnwagensiedlung irgendwo in Missouri lebt. Und finden neben Stokes Wohnwagen mitten in der Siedlung eine Luxusyacht vor. Anson Stokes selbst scheint verschwunden, doch öffnet ihnen der körperlich behinderte Bruder Leslie Stokes. Im Inneren des Wohnwagens befindet sich außerdem noch eine Frau, die den beiden FBI-Agenten aufgrund eines kurz zuvor gefundenen Fotos aus einer anderen Zeitrechnung bereits bekannt vorkommt. Mulder vermutet eine weibliche Dschinn ...

Die beste "JuxX"-Akte und neben Andersons bzw. Davis' Regiedebüts bei den X-Akten die beste Episode der 7. Staffel. Die "moderne" Interpretation von "Jeannie" funktioniert auch Dank zwei gelungener Gastrollen der Stokes-"Brüder" (Kevin Weisman/Will Lasso) von Beginn an, dazu bieten viele unheimlich feinsinnige Dialoge zwischen Mulder und der Dschinn (Paula Sorge) die nötige Würze. Einziges Manko der Einzelepisode ist, dass sie es in manchen Phasen einfach ein wenig übertreibt bzw. auch nicht ganz glaubwürdig wirkt. Allerdings ist dies auch Dank eines etwas unkonventionellen Schlussplots schnell vergessen. Definitv sehens- und empfehlenswert!
Kinojahr 2020 (13.3.): B.O. 61,- bei 10 Bes.: UNSICHTBARE (+),PARASITE (o),1917 (+),21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Sonntag 2. November 2014, 06:42

7ABx22 Akte X: Alles beginnt in Oregon - Teil 1 (The X-Files: Requiem - 1)
US-Erstausstrahlung 21. Mai 2000 / Dt. Erstausstrahlung 19. März 2001

Über den Wäldern von Oregon, nähe Bellefleur, kollidiert ein U.F.O. mit einem Militärflugzeug. Billy Miles, ehemaliger Schüler der Highschool von Bellefleur und einer der Entführungsopfer der Pilotfolge 1x79 Akte X: Gezeichnet, kontaktiert Mulder und Scully, es gehe wieder los. Auch der von der Krankheit sichtlich gezeichnete Krebskandidat sieht seine Chance gekommen, das Projekt wiederzubeleben. Dazu instruiert er zwei alte Bekannte ...

Endlich ist wieder der übergeordnete Mythos angesagt. Vielleicht auch deswegen sieht man über die kleinere Schwächen dieses würdigen Staffelfinales (das auch gut als Serienfinale hätte funktionieren können) hinweg. Und auch weil das Finale prinzipiell gleich zwei Cliffhanger anbietet. Ansonsten wird alles, was den Mythos ausmacht, in diese knappe Dreiviertelstunde gepackt. Vielleicht nicht die temporeichste Mythologiefolge, dafür aber Dank Chris Carters Drehbuch und der Regie Kim Manners' mehr als eine Entschädigung für eine recht durchwachsen geratene 7. Staffel ...
Kinojahr 2020 (13.3.): B.O. 61,- bei 10 Bes.: UNSICHTBARE (+),PARASITE (o),1917 (+),21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von Agent K » Sonntag 2. November 2014, 09:31

Mattis hat geschrieben:Da beendet man eine Folge mit Scullys Krebs-Cliffhanger und in der nächsten ist davon nichts mehr zu hören...
Naja, LEONARD BETTS war ja kein wirklicher Cliffhanger, eher ein erstes Indiz/Omen. Und die ganze Kiste zieht sich ja noch länger hin. Und MUTTERKORN passte da mit Scullys Schlussbemerkung, dass sich nicht alles um Mulder dreht, und dass sie zukünftig ihr eigenes Leben zu führen gedenkt - als angedeutete Entfremdung und Konsequenz ihrer Krankheit - sogar ganz gut dazwischen. Und LEONARD BETTS hatte die beabsichtigten Traumnoten und -Quoten. Empfand ich persönlich auf jeden Fall nicht als besonders auffälligen Bruch in der Kontinuität...
MH207 hat geschrieben:7ABx22 Akte X: Alles beginnt in Oregon - Teil 1 (The X-Files: Requiem - 1)
US-Erstausstrahlung 21. Mai 2000 / Dt. Erstausstrahlung 19. März 2001
Für mich krönt und repräsentiert auch das Staffelfinale eine völlig fragmentierte Season, deren übergeordneter Rahmen nur noch auf Behauptungsebene funktioniert hat. Und es versandet geradezu symbolisch in der Widersprüchlichkeit zwischen dem deutschen und dem englischen Titel. Das übliche Schaulaufen der (überlebenden) Chef-Verschwörer gegen die üblichen Chef-Aufklärer. Der nervige Alex Krycek als Universal-McGuffin ist weder rätselhaft nocht geheimnisvoll, sondern einfach nur noch beliebig. Da tritt letztlich alles nur noch auf der Stelle. Das hätte in der Tat ein Neuanfang werden können, in dem der unwillige und unmotivierte David Duchovny standesgemäß entsorgt wird, statt dessen werden aber die Weichen für ein aufdringliches "St.-Mulder-Requiem" (dazu zählt auch "Prinz William") gestellt, das den kompletten Rest der Serie geradezu erstickt, und den neuen Figuren keinerlei Chance lässt, sich zu etablieren...

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Sonntag 2. November 2014, 13:48

Agent K hat geschrieben:
MH207 hat geschrieben:7ABx22 Akte X: Alles beginnt in Oregon - Teil 1 (The X-Files: Requiem - 1)
US-Erstausstrahlung 21. Mai 2000 / Dt. Erstausstrahlung 19. März 2001
...Das hätte in der Tat ein Neuanfang werden können, in dem der unwillige und unmotivierte David Duchovny standesgemäß entsorgt wird, statt dessen werden aber die Weichen für ein aufdringliches "St.-Mulder-Requiem" (dazu zählt auch "Prinz William") gestellt, das den kompletten Rest der Serie geradezu erstickt, und den neuen Figuren keinerlei Chance lässt, sich zu etablieren...
Ach Agent, einerseits schätze ich Deine sehr prägnanten/präzise zutreffenden Rezis, andererseits
Agent K hat geschrieben:Bin mal gespannt was du der 7. Staffel abgewinnen kannst, da blieb mir schlichtweg nur eine einzige Folge (Drehbuch und Regie: Gillian Anderson) in Erinnerung...
sind es für meinen Geschmack doch ein paar mehr Folgen, die zumindest im/um den Durchschnitt und damit einigermaßen im Fahrwasser liegen. Insbesondere die drei (bis vier) wirklich guten bis herausragenden Episoden bilden einen Peak, der im Vergleich zu den "Monsterstaffeln" 4/6 natürlich deutlich steiler und überschaubarer ausfällt. Vielleicht empfinde ich die 7. Staffel auch deswegen nicht so weit unterdurchschnittlich (ich neige eher schon zu ziemlich volatil), weil ich aufgrund Deiner "Warnung" doch ziemlich tief gestapelt und nicht mehr allzu viel erwartet habe ...

Jedenfalls haben bei mir auch fast 14 Jahre nach der Erst- (und einzigen) Sichtung die beiden Cliffhanger 7./8. Staffel wunderbar funktioniert, wobei ich ehrlich auch gestehen muss, auch hintenraus vieles vergessen zu haben ...
Kinojahr 2020 (13.3.): B.O. 61,- bei 10 Bes.: UNSICHTBARE (+),PARASITE (o),1917 (+),21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von Agent K » Sonntag 2. November 2014, 15:24

Das "fragmentiert" bezog sich eigentlich darauf, dass die komplette siebte Staffel nur aus Einzel- , JuX-, oder MotW-Episoden bestand (und dem Abschluss der Samantha-Story Line), von denen einige aber durchaus überzeugen können. Ein übergeordneter "Rahmen", in dem frühere Ereignisse erneut aufgenommen, offene Fragen beantwortet, oder gar mal wieder neue Entwicklungen eingeleitet werden, existiert seit Mitte der sechsten Staffel aber faktisch nicht mehr. Und die verbleibenden Staffelwechsel bilden für mich persönlich nur noch "carter'sche Formal-Mystery", wo das übliche Verschwörungspersonal einen Rahmen heuchelt, der in Struktur, Aufbau, und logischer Konsequenz längst verloren gegangen ist...

Und die letzten beiden Staffeln will ich dir auch gar nicht madig reden - für mich bleibt die siebte der Tiefpunkt. Aber Monica Reyes, John Doggett, ich, und IMHO auch die X-Akten, hätten es wesentlich leichter gehabt, wenn man sich von Mulder gänzlich verabschiedet hätte...

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Sonntag 2. November 2014, 23:07

Agent K hat geschrieben:Und die letzten beiden Staffeln will ich dir auch gar nicht madig reden - für mich bleibt die siebte der Tiefpunkt. Aber Monica Reyes, John Doggett, ich, und IMHO auch die X-Akten, hätten es wesentlich leichter gehabt, wenn man sich von Mulder gänzlich verabschiedet hätte...
Hast Du ganz sicher auch nicht :P .

Schätze, bin noch vor Weihnachten ebenfalls komplett durch.
Dann lässt es sich über den obigen zweiten Satz besser diskutieren.

Agent K hat geschrieben:Das "fragmentiert" bezog sich eigentlich darauf, dass die komplette siebte Staffel nur aus Einzel- , JuX-, oder MotW-Episoden bestand (und dem Abschluss der Samantha-Story Line), von denen einige aber durchaus überzeugen können. Ein übergeordneter "Rahmen", in dem frühere Ereignisse erneut aufgenommen, offene Fragen beantwortet, oder gar mal wieder neue Entwicklungen eingeleitet werden, existiert seit Mitte der sechsten Staffel aber faktisch nicht mehr ...
Da gebe ich Dir völlig recht. Bis auf Staffelstart/-finale ist die übergeordnete Mythologie in der 7. Staffel faktisch nicht vorhanden.

Auf den einen oder anderen Ausreisser nach unten zu Gunsten von selbst nur "durchschnittlichen" Mythologiefolgen hätten sicherlich nicht wenige X-Philes verzichtet. Warum der übergeordnete "Rahmen" in dieser Staffel so aus dem Rahmen fällt, bleibt natürlich auch (fast) nur Spekulation (Duchovnys Ausstieg dürfte da nicht ganz unbeteiligt sein).
Kinojahr 2020 (13.3.): B.O. 61,- bei 10 Bes.: UNSICHTBARE (+),PARASITE (o),1917 (+),21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Montag 3. November 2014, 02:51

8ABx01 Akte X: Verschwunden - Teil 2 (The X-Files: Within - 2)
US-Erstausstrahlung 05. November 2000 / Dt. Erstausstrahlung 24. September 2001

Die Suche nach Mulder gestaltet sich für Skinner und Scully schwieriger als gedacht. Assistant Director Kersh, in der ersten Hälfte der 6. Staffel Mulders und Scullys (vorübergehender) Vorgesetzter, wurde zum Deputy Director befördert und möchte von Skinner/Scully einen Bericht wie es zu Mulders Verschwinden kam. Dabei möchte er nichts über Außerirdische oder Entführungen lesen. Währendessen wird einem Special Agent namens John Doggett die Leitung der Ermittlungen im Fall Mulder übertragen. Plötzlich verschafft sich jemand mit Mulders Karte Zutritt im FBI-Hauptquartier und entwendet X-Akten eines gewissen Gibson Praise...

Ein klassischer Fall einer ruhigen "Mittelepisode", die das Bindeglied des Staffelwechsels markiert. Die Einführung der neuen Figur John Doggett (Robert Patrick, u.a. sehr bekannt aus "Stirb langsam 2" oder natürlich "Terminator 2", den jüngeren Zuschauern eher durch "True Blood") darf als gelungen bezeichnet werden. Und die Wiedereingliederung des "McGuffin" Gibson Praise aus dem Staffelwechsel 5 auf 6 sorgt dafür, das der Staffelauftakt vom Tempo her nicht ganz einschläft ...

Nebenbei wurde zum allerersten Mal in der Serie der Vorspann (logischerweise aus personellen Gründen) abgeändert ...
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Dienstag 4. November 2014, 03:06

8ABx02 Akte X: Gibson Praise - Teil 3 (The X-Files: Without - 3)
US-Erstausstrahlung 12. November 2000 / Dt. Erstausstrahlung 01. Oktober 2001

Mitten in der Wüste von Arizona erreicht die Schnitzeljagd nach Mulder und/oder Gibson Praise seinen vorläufigen Höhepunkt. Dabei liefern sich Scully/Skinner, der Bounty Hunter und das FBI rund um Special Agent John Doggett ein wahres Wettrennen. Außerdem muss Doggett recht schnell feststellen, dass die Übertragung der Leitung der Ermittlungen nicht nur berufliche Vorteile mit sich bringt ...

Der finale Akt des Staffelwechsels ist zweifelsohne die schwächste der drei Episoden. Ein, zwei gewaltige Logiklöcher und mehr Fragen als Antworten trüben ein wenig den drehbuchtechnischen Coup, Mulder zum Staffelwechsel einfach verschwinden zu lassen und somit Duchovnys Serienausstieg entsprechend "sauber" zu ebnen. Was jedoch stets nach diesen Episoden gut bis bestens funktionieren, sind die entsprechenden Cliffhanger, die den Zuschauer, so auch hier, mit nur minimalem Aufwand bestens bei Laune halten ...
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Mittwoch 5. November 2014, 02:45

8ABx04 Akte X: Klauen und Zähne (The X-Files: Patience)
US-Erstausstrahlung 19. November 2000 / Dt. Erstausstrahlung 08. Oktober 2001

In einem Kaff in Idaho wird der örtliche Bestatter sowie seine Frau in ihrem Haus tot aufgefunden. Die Leichen wurden von Bissen, die menschlichem Ursprungs zu stammen scheinen, übel zugerichtet. Außerdem sind nicht identifizierbare Fußspuren entdeckt worden. Scully und ihr neuer Partner Special Agent Doggett sind sich über einen möglichen Täter nicht einig, die örtliche Polizei wendet sich entnervt vom FBI ab ...

Da ist sie nun. Die erste X-Akte des Duos Scully/Doggett. Eine klassische "MotW"-Episode wie aus dem Lehrbuch. Und auch wenn das Monster der Woche, mit kleinen Abstrichen, recht gelungen ist, rückt es als eigentlicher Plot doch irgendwie zwangsläufig in den Hintergrund. Denn die eigentliche Kernfrage ist doch, wie das neue Duo harmoniert. Wer übernimmt nun den paranormalen Part? Leider springt die Episode dahingehend anfänglich doch ein wenig hin und her, bevor sie das Übernatürliche, was einem Bruch der bisherigen klaren Trennung gleichkommt, zumindest in dieser Episode weitestgehend Scully zuschreibt. Auch wird Scully nun unfreiwillig in die führende Position, was den Fortgang/Lösung der Ermittlungen/des Falls betrifft, gezwängt, war sie doch mit Mulder eher der Part, der die Fälle mit dem wissenschaftlichen Background perfekt ergänzte. Die erste X-Akte entpuppt sich wie erwartet als ein erstes Abtasten, wer wie welche Kompetenzen/Stärken einsetzt, als ein erstes Ausloten wie groß der "Graben", das gegenseitige Misstrauen, tatsächlich ist. Was doch einen ziemlichen Holperstart in den ersten gemeinsamen Fall zur Folge hat. Insgesamt ein doch recht kurzweiliger Auftakt des neuen Duos, nichts allzu Erwähnenswertes, aber sicherlich über dem Durchschnitt, insbesondere im Vergleich zur Vorgängerstaffel.
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Donnerstag 6. November 2014, 02:30

8ABx05 Akte X: Gesteinigt (The X-Files: Roadrunners)
US-Erstausstrahlung 26. November 2000 / Dt. Erstausstrahlung 15. Oktober 2001

Sevier Desert, Utah. Ein Leichenbeschauer bittet aufgrund einiger bei einem Opfer gefundener körperlicher Ungereimheiten das FBI um Mithilfe. Scully macht sich ohne Doggett auf den Weg und landet in einem Kaff inmitten der Wüste. Dort bekommt sie sehr schnell den Eindruck, dass mit den sich sehr merkwürdig verhaltenden Einwohnern irgendetwas nicht stimmt und gerät selbst in Gefahr ...

Eine sehr kontroverse "MotW"-Episode, verbunden mit vielen Fragezeichen. Warum gerade jetzt eine faktisch "Scully-Alone"-Episode? Dazu holpert die Einführung, die Auflösung des Plots ist mehr als unzufriedenstellend, mal von einigen anderen kleineren Ungereimtheiten ganz abgesehen. Vince Gilligan hat schlichtweg ein schlampiges Drehbuch abgeliefert, Rod Hardy in der Regie macht noch das Beste daraus. In Form einiger guter (auch optischer) Szenen sowie einem wirklich gelungenen Spannungsbogen, die die Folge immerhin sehr kurzweilig werden lassen. Die zweite X-Akte um Scully/Doggett ist bestenfalls Durchschnitt.
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Samstag 8. November 2014, 02:47

8ABx06 Akte X: Billy (The X-Files: Invocation)
US-Erstausstrahlung 03. Dezember 2000 / Dt. Erstausstrahlung 22. Oktober 2001

Dexter, Oklahoma. Auf einem Spielplatz taucht der vor zehn Jahren verschwundene, vermutlich entführte, Billy aus dem Nichts wieder auf. Medizinische Untersuchungen beseitigen die letzten Zweifel: Es ist tatsächlich der damals siebenjährige Billy. Allerdings ist er in den letzten zehn Jahren nicht um einen Tag gealtert, Scully und Doggett haben einen 17-jährigen Jungen in einem siebenjährigen Körper vor sich. Scully erinnert sich an ähnlich gelagerte Fälle aus alten X-Akten, doch Doggett lehnt jede übernatürliche Erklärung ab und heftet sich an die Fersen eines damaligen Augenzeugen, der zwar verdächtig war, allerdings nie verhaftet wurde ...

Richard Compton (Regie) und David Amann (Drehbuch, "Chimera"/"Rush") bescheren uns die bisher beste und überzeugendste Episode der neuen Staffel. Spannend inszeniert, endlich wieder an den Grenzen des Übernatürlichen und phasenweise auch etwas gruselig. Dazu entwickelt sich Doggetts Charakter weiter und wird endlich ein wenig weiter vertieft. Definitiv ein gelungenenes dreiviertelstündiges Verwirrspiel, absolut sehens- und empfehlenswert.
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Samstag 8. November 2014, 13:17

8ABx03 Akte X: Rückwärts (The X-Files: redruM)
US-Erstausstrahlung 10. Dezember 2000 / Dt. Erstausstrahlung 05. November 2001

Maryland, an einem Freitag im Dezember. Der Staatsanwalt von Baltimore, Martin Wells, wacht zu seiner Verwunderung im örtlichen Gefängnis auf. Kurz danach erscheinen Doggett und Scully, um ihn zu abzuholen. Beim Verlassen des Gefängnisses zieht ein älterer Passant, dem Wells irgendwie bekannt vorkommt, eine Schusswaffe und richtet sie auf den Staatsanwalt. Bevor Wells das Bewußtsein verliert, sieht er, wie Scullys Uhr rückwärts zu laufen beginnt. Wells wacht erneut im Gefängnis auf. Und wieder erscheinen Doggett und Scully, diesmal mit dem älteren Passant, der auf ihn geschossen hat. Doch jetzt erklärt ihm Doggett, das Beweismaterial zur Anklage des Mordes an seiner Ehefrau sei erdrückend. Und der ältere Passant entpuppt sich als sein Schwiegervater. Wells stellt verwundert fest, dass er keine Schussverletzungen an seinem Körper hat. Langsam dämmert es ihm, das der heutige Tag nicht Samstag, also ein Tag später, sondern Donnerstag, ein Tag früher ist ...

Nein, diese Einzelepisode ist kein 6ABx15 Akte X: Montag-Verschnitt. Aber anfänglich ähnlich spannend gelagert und erzählt. Und vom Gastdarsteller Joe Morton (Martin Wells) überzeugend gespielt. Irgendwann ab der Hälfte jedoch wird der Plot recht zügig vorhersehbar, die Spannung fällt bis zum finalen Twist doch ein wenig ab. Liegt vielleicht auch teilweise daran, dass Scully/Doggett bei dieser X-Akte nur Randprotagonisten sind. In einer weiteren Nebenrolle: Danny Trejo ("Machete"). Sehr solide, mit interessanten Ansätzen ausgestatte und überwiegend auch kurzweilige Einzelepisode. Leicht über dem Durchschnitt.
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von Agent K » Samstag 8. November 2014, 13:46

MH207 hat geschrieben:8ABx03 Akte X: Rückwärts (The X-Files: redruM)
US-Erstausstrahlung 10. Dezember 2000 / Dt. Erstausstrahlung 05. November 2001
Ahja, die MEMENTO-Folge. Mal abgesehen davon, dass der deutsche Titel mal wieder geradezu ärgerlich spoilert (der Orignal-Titel denkt als SHINING-Referenz zumindest zweimal um die Ecke) hat mir diese Folge allein durch die Erzähltechnik gut gefallen, auch wenn sie recht schnell vorhersehbar wurde...

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Montag 10. November 2014, 00:40

8ABx07 Akte X: Via Negativa (The X-Files: Via Negativa)
US-Erstausstrahlung 17. Dezember 2000 / Dt. Erstausstrahlung 29. Oktober 2001

Pittsburgh, Pennsylvania. Bei einer Überwachung einer Sekte durch das FBI läuft etwas gewaltig schief. Alle zwanzig Sektenmitglieder sowie die zwei FBI-Agenten werden tot aufgefunden. Alle Opfer weisen eine senkrechte Wunde auf der Stirn auf, die auf einen Schlag mit einer Axt hindeutet. Da Scully gesundheitlich mit ihrer Schwangerschaft zu kämpfen hat, muss Assistant Director Skinner zusammen mit Doggett die Jagd nach dem vermissten und unter Drogeneinfluss stehenden Sektenführer Anthony Tipet eröffnen. Tipet glaubt an die "Via Negativa", die sogenannte negative Theologie, die einen mittels eines dunklen Weges sowie ein paar netten Drogen für die Bewußtseinsveränderung zur Erleuchtung führt ...

Nett für zwischendurch, mehr aber auch nicht. Gute Ansätze, spannende erste Minuten, dazu das merkwürdig wirkende Zusammenspiel Skinner/Doggett, allerdings lässt diese Einzelepisode spätestens ab der zweiten Hälfte doch ziemlich nach und endet auch recht lau. Defintiv unterhalb Durchschnitt.
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Montag 10. November 2014, 02:54

8ABx09 Akte X: Fenster der Seele (The X-Files: Surekill)
US-Erstausstrahlung 07. Januar 2001 / Dt. Erstausstrahlung 12. November 2001

Worcester, Massachusetts. Ein Mann namens Carlton Chase stürmt die örtliche Polizeiwache und behauptet panisch er werde verfolgt. Als Chase anschließend einem Polizisten die Waffe zu entreißen versucht, wird er kurzerhand hinter schwedischen Gardinen gesteckt. Kurz darauf wird er vor den Augen der Polizeibeamten in der Zelle erschossen. Eine Kugel trifft Chase durch das Dach des Polizeigebäudes hindurch. Scully und Doggett glauben zunächst an einen Zufallstreffer, weniger an einen gezielten Mordanschlag. Bis zwei tote Drogendealer aufgefunden werden. Erschossen, die Kugeln kamen treffsicher durch eine Stahlbetonwand. Scully glaubt an einen Mann mit der außergewöhnlichen Wahrnehmung, durch feste Körper durchsehen zu können ...

Irgendwie nicht neu, irgendwie schon einmal besser dagewesen. Der Plot bedient sich bekannter Strickmuster und setzt sie mäßig bis nicht wirklich spannend um. Insgesamt wenig Mystery, eher ein klassischer Kriminalfall. Und der deutsche Titel ist im Vergleich zum OT auch wenig gelungen. Einzig der Schlusstwist holt einen kurz aus der Lethargie heraus. Was bleibt ist eine recht langweilige Einzelepisode, die man getrost überspringen kann ...
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Dienstag 11. November 2014, 02:59

8ABx10 Akte X: Schlaues Metall (The X-Files: Salvage)
US-Erstausstrahlung 14. Januar 2001 / Dt. Erstausstrahlung 19. November 2001

Indiana. Der angeblich am sogenannten Golfkriegssyndrom verstorbene Ex-Soldat Raymond Pearce scheint wieder auferstanden zu sein. Denn an einem mysteriösen Unfallort findet man seine Blutspuren sowie frische Fingerabdrücke. Ein Wagen steht mitten auf der Straße, der Motorblock ist bis zur Windschutzscheibe gespalten. Nur wenige Meter vom Unfallort findet man die Leiche des Fahrers. Ein Kamerad Rays. Der Kopf des Toten weist fünf Löcher auf, als hätte jemand mit bloßer Hand hineingegriffen. Scully vermutet, dass irgendetwas, es könnte auch Rays Körper selbst sein, eine nicht für mögliche gehaltene Festigkeit aufweist. Die Spuren führen zu einer Firma, die sich mit der Entwicklung intelligenter Metalle, die sich selbst regenerieren, beschäftigt ...

Tja, einzig die mehr als deutliche (ironische) Anspielung auf Robert Patrick und seine Rolle als T1000 in T2 sowie die Masken und Special Effects zur fortschreitenden "Metamorphose" dürfen als gelungen bezeichnet werden. Ansonsten wirkt die "MotW"-Episode ziemlich konstruiert und undurchsichtig, phasenweise eigentlich sogar recht albern. Hoffentlich der Tiefpunkt der 8.Staffel ...
Kinojahr 2020 (13.3.): B.O. 61,- bei 10 Bes.: UNSICHTBARE (+),PARASITE (o),1917 (+),21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Donnerstag 13. November 2014, 01:59

8ABx12 Akte X: Hier und nicht hier (The X-Files: Badlaa)
US-Erstausstrahlung 21. Januar 2001 / Dt. Erstausstrahlung 26. November 2001

Scully untersucht eine Reihe von mysteriösen Todesfällen an Geschäftsleuten, die völlig ausgeblutet aufgefunden werden. Bei den Autopsien der Körper stellt Scully jeweils erhebliche innere Verletzungen in der Magen- und Darmgegend fest. Außerdem weisen die stets sehr übergewichtigen Opfer in kurzer Zeit erhebliche Gewichtsunterschiede auf. Scully glaubt an irgendetwas, das in den Körpern transportiert wurde. Die Geschäftsleute waren kurz vor ihrem Tod in Indien unterwegs. Scully holt sich daher Hilfe von einem von Mulders alten Freunden, während Doggett jegliche übernatürliche Erklärung und damit auch Scullys Kompetenz in Frage stellt ...

Ein wenig gruselt es, das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit dieser Episode. John Shiban (Drehbuch) und Tony Wharmby (Regie) liefern uns eine der schlechtesten, unlogischsten, unmotiviertesten (Einzel-) Episoden der Serie überhaupt ab. Hoffentlich endgültig der Sumpf der laufenden Staffel ...
Kinojahr 2020 (13.3.): B.O. 61,- bei 10 Bes.: UNSICHTBARE (+),PARASITE (o),1917 (+),21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von Agent K » Donnerstag 13. November 2014, 08:18

MH207 hat geschrieben:8ABx12 Akte X: Hier und nicht hier (The X-Files: Badlaa)
US-Erstausstrahlung 21. Januar 2001 / Dt. Erstausstrahlung 26. November 2001
Die fand ich jetzt gar nicht so schlimm. Die Exposition ist zwar bescheuert, aber der Zwerg in seinem Rollstuhl (und dessen quietschendes Geräusch) war echt creepy. Von seinen Reise-Gewohnheiten ganz zu schweigen...

Ist Reyes da immer noch nicht dabei? Doggett als Charakter hat mir ja von Anfang an gut gefallen, dafür mutierte Scully für mich zur einer recht hochnäsigen und unfreundlichen Besserwisserin. Das wurde dann erst mit der neuen weiblichen Konkurrenz Reyes besser...

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Donnerstag 13. November 2014, 09:08

Agent K hat geschrieben:Ist Reyes da immer noch nicht dabei? Doggett als Charakter hat mir ja von Anfang an gut gefallen, dafür mutierte Scully für mich zur einer recht hochnäsigen und unfreundlichen Besserwisserin. Das wurde dann erst mit der neuen weiblichen Konkurrenz Reyes besser...
Nope. Scullys Schwangerschaft fand in den letzten Episoden faktisch nicht statt.

Na ja, was Scullys selbst betrifft ist eher eine gewisse Unsicherheit in den einzelnen X-Akten zu erkennen. Sie zweifelt, vor allem wenn sie gegenüber Doggett die Richtung vorgibt, und fragt sich gleichzeitig immer wieder, wie wohl Mulder handeln würde. Ihre Unsicherheit überspielt sie manchmal eben auf eine gewisse besserwisserische Art. Ehrlich gesagt stört mich das weniger, eher schon, dass Doggett grundsätzlich alle Thesen/Behauptungen, etc. von Scully in Frage stellt.

Agent K hat geschrieben:
MH207 hat geschrieben:8ABx12 Akte X: Hier und nicht hier (The X-Files: Badlaa)
US-Erstausstrahlung 21. Januar 2001 / Dt. Erstausstrahlung 26. November 2001
Die fand ich jetzt gar nicht so schlimm. Die Exposition ist zwar bescheuert, aber der Zwerg in seinem Rollstuhl (und dessen quietschendes Geräusch) war echt creepy. Von seinen Reise-Gewohnheiten ganz zu schweigen...
Ja, der Zwerg war gruselig.

Aber ehrlicherweise wusste die Episode nicht wirklich, wohin sie eigentlich wollte (insbesondere die Schlusssequenz verstärkte diesen Eindruck). Irgendwie war diese Episode schon sinnfrei. Und irgendwann war auch die Grundidee aufgebraucht, ohne dass der Plot großartig einen neuen Impuls brachte (bin jedenfalls beinahe eingeschlafen).
Kinojahr 2020 (13.3.): B.O. 61,- bei 10 Bes.: UNSICHTBARE (+),PARASITE (o),1917 (+),21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von Agent K » Donnerstag 13. November 2014, 10:11

MH207 hat geschrieben:...wie wohl Mulder handeln würde...
Und genau das ärgert mich. Der Kerl ist raus, der hatte keine Lust mehr! Dennoch bleibt er allgegenwärtig und die Serie unterwirft sich einer Art "Heldenverehrung", die den verbliebenen Charakteren den Raum nimmt um sich voll zu entfalten. Chris Carter verschwendet seine Zeit damit, seinem ehemaligen Star immer ein Hintertürchen offen zu halten, falls der es sich irgendwann nochmal anders überlegen sollte. Das wirkt in einigen Szenen (nicht unbedingt in dieser Folge) regelrecht erzwungen und aufdringlich...

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Donnerstag 13. November 2014, 11:02

Agent K hat geschrieben:
MH207 hat geschrieben:...wie wohl Mulder handeln würde...
Und genau das ärgert mich. Der Kerl ist raus, der hatte keine Lust mehr! ...
Findest Du es nicht (zumindest ein klein wenig) übertrieben ?!

Ja, die Querelen rund um Duchovnys Ausstieg zu Beginn der 8. Staffel haben auch in manchen Episoden (die nächste, 8ABx11 ist wohl wieder so eine) teils deutliche (unlogische) Spuren hinterlassen. Darüber kann (als X-Phile muss) man/n sich ärgern.

Aber sieben Jahre Partnerschaft, die von anfänglichem Misstrauen in ein inniges, auch privates Verhältnis münden, kann man auch als rational denkende, stets gläubige Scully nicht einfach abschütteln. Mulder hat ihr bereits vorhandenes fundiertes, medizinisches Basiswissen um den Horizont des Übernatürlichen, des Übersinnlichen sukzessive erweitert. Dass sie in den Fällen nach Mulders Zeit immer wieder nach dessen Referenzen sucht, ist doch irgendwie auch logisch und nachvollziehbar.
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von Agent K » Donnerstag 13. November 2014, 18:16

MH207 hat geschrieben:Findest Du es nicht (zumindest ein klein wenig) übertrieben ?!
Wäre es bei einigen Folgen der "Übergangsphase" geblieben, dann hätte ich kein Problem damit. Aber es zieht sich für mich (zumindest gefühlt) durch den kompletten Rest der Serie...

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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Dienstag 18. November 2014, 12:57

8ABx11 Akte X: Der Seelenesser (The X-Files: The Gift)
US-Erstausstrahlung 04. Februar 2001 / Dt. Erstausstrahlung 03. Dezember 2001

Doggetts Suche nach Mulder führt ihn in ein Kaff nach Pennsylvania. Dort schien Mulder zuletzt inoffiziell in einem Fall, einer Suche nach einer vermißten Frau, zu ermitteln. Inoffiziell deswegen, weil Doggett später kein Bericht im FBI-Hauptquartier darüber finden kann. Auch bei den Aussagen der Einwohner über Mulders damalige Beweggründe stößt Doggett auf Widersprüche. Und als er Hinweise für den Fall in Mulders alter Wohnung sucht und eine versteckte Waffe, bei der drei Patronen fehlen, findet, informiert er Assistant Director Skinner über den Vorfall. Dogget/Skinner finden heraus, dass es in den Wäldern rund um das Kaff wohl eine Kreatur gibt und Mulder aus ihnen nicht bekannten Gründen auf der Suche nach ihr war. Daher machen sie sich gemeinsam auf den Weg nach Pennsylvania, doch die Einwohner haben ihren eigenen Ansichten über die mysteriöse Kreatur ...

Das eingespielte Duo Kim Manners (Regie) und Frank Spotnitz (Drehbuch) liefern uns eine der bisher besten Episoden der laufenden Staffel. Leider verrät schon der deutsche Titel zu viel. Und, ebenso ärgerlich, stößt man recht schnell auf zwei, drei Goofs, was Mulder betrifft. Blendet man diese erfolgreich aus, ist es fast allein Doggett/Manners zu verdanken, dass sich noch daraus eine ziemlich spannende, phasenweise gruselige und für Doggett auch eine sehr aufschlussreiche Episode entwickelt, bei der die Bezeichnung "Monster der Woche"/"Monster of the Week" am Ende durchaus nochmals überdacht werden muss. Auf jedenfall sehenswert, wenn auch mit dem angesprochenen Handicap ...
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Re: The X-Files (Akte X) 1993-2002

Beitrag von MH207 » Dienstag 18. November 2014, 17:24

8ABx13 Akte X: Underground (The X-Files: Medusa)
US-Erstausstrahlung 11. Februar 2001 / Dt. Erstausstrahlung 10. Dezember 2001

In einer Bostoner U-Bahn wird ein Bahnpolizist tot aufgefunden. Die Hälfte seines Gesichtes sowie Teile des Körpers sind wie weggeätzt. Dennoch besteht der Leiter der Überwachungszentrale auf die Öffnung der U-Bahn bis zum Einsetzen des Feierabendverkehrs. Aufgrund des Zeitdrucks koordiniert Scully aus der Schaltzentrale der U-Bahn heraus die Durchsuchung des Tunnelssystems durch ein Trupp unter Führung von Agent Doggett. Dort warten auf Doggett und die Gruppe ein paar nette Überraschungen ...

Ab einem gewissen Zeitpunkt mündet diese anfänglich sehr starke Einzelepisode eher ins Unspektakuläre, kann aber wiederum durch ihre wirklich gelungene klaustrophobische Atmosphäre punkten. Dazu wird der Spannungsmoment fast bis zum Schluss hochgehalten. Sicherlich nichts Überragendes, für manche sogar eher nur solide Durchschnittsware, aber ich mochte diese Episode und sehe sie daher auch ein wenig darüber.
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