Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 15. Januar 2020, 22:43

FX - Tödliche Tricks 8/10

Immer noch toll funktionierender Thriller über einen Trickspezialisten, der für einen Job von Vertretern des Zeugenschutzprogramms angeheuert wird. Mit Bryan Brown (Cocktail) und Brian Dennehy (Rambo/Cocoon/Silverado) fabelhaft besetzt.

FX 2 7/10

Im Gegensatz zum Original - das ich nach der Sichtung im Kino anno 1986 auf Video und DVD über die Jahrzehnte wenigstens drei weitere Male gesichtet hab - war das heute tatsächlich die Zweitsichtung seit der Kinosichtung im Jahr 1991. Damals fand ich den ein Stück weit schwächer als heute. Was - vermutlich - schlicht daran liegt, dass Blutvergießen hier drin zur Nebensache degradiert wird. Und die - größtenteils - handgemachten Effekte einfach ein MEHR an Realität mit sich bringen, als heutige CGI-Bearbeitungen, die der HD-Fernseher zwei Jahre später ob seiner Auflösung dann locker wieder entzaubert.....

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Donnerstag 16. Januar 2020, 07:15

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen - 6,5/10

Zweite Sichtung des Films, diesmal zu Hause in 3D. Der Film hat mir etwas schlechter als beim ersten Mal gefallen. Positiv fällt Johnny Depp auf, der hier ganz ernsthaft spielt und nicht wieder den "John Sparrow" gibt.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 16. Januar 2020, 16:57

Stuber 05/10. Ganz nett, aber mehr nicht.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von mercy » Freitag 17. Januar 2020, 09:38

Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung 8/10

Allein die Musik ist schon eine 10/10 wert. So viele markante Stücke, die die neue Trilogie vermissen lässt. Wenn man Jar Jar ausblendet, hat man immer noch einen sehr spaßigen und kurzweiligen Film mit vielen interessanten Charakteren (Darth Maul und Sidious, Qui-Gon, generell die Jedis).

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Freitag 17. Januar 2020, 11:33

Rio Bravo 8,5/10

Howard Hawks-Western mit John Wayne und Dean Martin. Der Western spielt fast komplett nur in der Kleinstadt und innerhalb von ca. 2 Tagen. Das hatte ich gar nicht mehr so in Erinnerung. Dadurch ist er sehr intensiv und spannend, hat aber auch ein paar lustige Momente - insbesondere durch Walter Brennan und der sexy Angie Dickinson. El Dorado gefällt mir zwar noch einen Tick besser, aber dies ist ein klasse Western.

Die Blu-ray enthielt noch eine knapp 1-stündige Doku über und mit Howard Hawks von 1973, die sehr interessant war.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Sonntag 19. Januar 2020, 09:07

Interstellar 9,5/10

Inzwischen schon das vierte Mal, dass ich den Film gesehen habe. Er wird nicht schlechter, auch wenn man die Story kennt. Ich entdecke auch immer wieder Details, die ich vorher nicht bemerkt habe. Die Imax-Szenen, die den ganzen Fernseher - ohne schwarze Balken oben und unten - füllen, sind klasse. Die möchte man am liebsten abfotografieren. Und die Filmmusik mit der Orgel finde ich einfach genial.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Sonntag 19. Januar 2020, 19:40

THIRTEEN DAYS 8,5/10

Weiterhin ein sehr spannender und überaus sehenswerter Film.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Dienstag 21. Januar 2020, 11:15

Margos Spuren 8/10

Coming-of-Age Film nach einem Roman von John Green, den ich sehr schätze. Die bekanntesten Bücher von ihm sind "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", "Eine wie Alaska" (hier gibt es aktuell eine Serie) und "Schlaft gut ihr fiesen Gedanken". In dem Film "Margos Spuren" geht es eher weniger um Liebe als um Freundschaft. Die Hauptrolle spielt Nat Wolff, der bereits in "Das Schicksal..." eine Nebenrolle hatte, sowie Cara Delevingne. Für mich sehenswert, da der Film aufgrund der Thematik wesentlich leichter ist als "Das Schicksal...".

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von MH207 » Dienstag 21. Januar 2020, 19:38

Blau ist eine warme Farbe ("La vie d'Adèle" F, 2013)

Erstaunlich wie kurzweilig fast 3h sein können (und die mich seither eher abgeschreckt hatten). Starke Kameraführung, die einen in die Gefühlswelt der Hauptprotagonistin regelrecht hineinzieht. Losgelöst von den zwei, drei Szenen, die den Film wohl auch auf internationaler Ebene bekannt gemacht haben ... 8/10.


The Impossible ("Lo imposible" ESP/US, 2012)

Einzig das Ende mag nicht so richtig wirklich passen (hat mich auch schon bei der Erstsichtung gestört) ... 7,5/10.
Kinojahr 2020 (12.2.): B.O. 38,50 bei 7 Bes.: 21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Mittwoch 22. Januar 2020, 06:48

Es: Kapitel 2

Hochspannender, dramatischer 2. Teil der Stephen King-Verfilmung mit Klasse Darstellern. Obwohl mir Teil 1 mit den Kindern noch einen Tick besser gefallen hat. Aber das ist Jammern auf ganz hohe Niveau. Schade das nicht jede King-Verfilmung so sorgfältig verfilmt worden ist wie ES.

Meine Bewertung: 08/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Phileas » Donnerstag 23. Januar 2020, 00:32

Operation Mekong 5/10

Chinesischer Actionfilm über den Drogenhandel im Goldenen Dreieck mit viel Geballer am Ende. Hat wie ähnlich gelagerte Filme inhaltliche Probleme und die Inszenierung der Action war nicht gut genug, um darüber hinwegzutrösten.


Der schwarze Prinz 6/10

Britischer Ritterfilm, der gelegentlich wie ein Western daher kommt (die Verfolgungsjagden zu Pferde haben was von alten B-Western). Errol Flynn war merklich zu alt für seine Rolle, sein Alkoholismus half da nicht. Trotzdem dank der kurzen Laufzeit unterhaltsam.


The Edge of the World 9/10

Nach einigen Jahren als Regisseur von Quota Quickies war dies der erste persönliche Film von Michael Powell (zwei Jahre bevor er Emeric Pressburger traf). Der Film über das Leben auf einer abgelegenen schottischen Insel kommt sehr dokumentarisch daher. Die Story ist einfach und eigentlich nicht sonderlich spannend. Aber mein Gott hatte Powell ein Gespür für gute Bilder :love: .


Searching 8/10

Den wollte ich eigentlich im Kino sehen, hatte aber meinen Hintern nicht hoch bekommen :sleep: . Ich Idiot. Der Film hat mir richtig gut gefallen. Es könnte sein, das bei einer zukünftigen Sichtung der Reiz des Neuen fehlt (dafür käme die Jagd nach Easter Eggs hinzu).

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von mercy » Freitag 24. Januar 2020, 02:24

(Oscar-Vorbereitung) Die zwei Päpste 8/10

Überragendes Schauspiel.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Samstag 25. Januar 2020, 06:02

Little Monsters

Recht amüsante und Originell Zombiehorrorkomödie, die wie eine Romantische Komödie beginnt und dann zum lustigen Zombiefilm mutiert. Schon der zweite Horrorfilm hintereinander von Lupita Nyongo. Hoffe aber, das sie sich nicht jetzt auf dieses Genre spezialisiert, denn dafür ist sie viel zu talentiert. Trotzdem nett.

Meine Bewertung: 06/10


Code 8

Der Film dauert nur 98 Minuten. Trotzdem hat man das Gefühl der Film hätte Überlänge. Okay, die Story über eine Welt, in der Leute mit Superkräften kriminalisiert werden, ist zwar ganz interessant, wenn auch nicht neu. Die Umsetzung allerdings kommt über Standard nie hinaus. Wirklich spannend und aufregend wirds nie. Die Darsteller sind auch nichts besonderes. Lahm.

Meine Bewertung: 04/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Samstag 25. Januar 2020, 07:10

High Noon 8/10

Klassiker mit Gary Cooper und Grace Kelly. Fast in Echtzeit gedreht. Der Film packt einen immer noch. Und die Musik bzw. den Song bekommt man erst mal nicht mehr aus dem Kopf.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Samstag 25. Januar 2020, 18:24

TRAUMFABRIK 8/10

Wunderschöne Hollywood-Kitsch-Romanze aus Deutschland, welche hierzulande zur völlig falschen Jahreszeit gestartet wurde.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Sonntag 26. Januar 2020, 12:59

ASTRID 5,5/10

Nett gemacht, hat mich aber nicht sonderlich vom Hocker gehauen.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Phileas » Sonntag 26. Januar 2020, 22:54

Midnight Runners 8/10

Koreanische Buddy Cop-Komödie über zwei Polizeischüler, die eigenmächtig in einer Entführung ermitteln. Der Film ist nicht annähernd so klamaukig wie der Trailer mit seinen albernen Sound-Effekten suggeriert. Er wird mitunter ziemlich ernst. Die Stimmungswechsel wird gut gehandhabt. Und die Chemie zwischen den beiden Protagonisten funktioniert.


Swordsman II 7/10
Swordsman III - The East Is Red 7/10

Nach Ewigkeiten diese beiden Wuxia-Klassiker gesehen.


Master 7/10

Koreanischer Hochglanzthriller über die Ermittlungen gegen einen Betrüger, der Kleinanleger mit einem Pyramidensystem ausnimmt (ein großartiger Lee Byung-hun).

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Montag 27. Januar 2020, 00:50

SCHMALSPURGANOVEN 7,5/10
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von MMeXX » Montag 27. Januar 2020, 22:08

Bad Boys (OV) 7/10

Nach einigen Jahren mal wieder gesehen. Der Film hat mich mit den ersten Takten des Hauptthemas. Dazu kommt eine papiertaschentuchdünne Geschichte, zwei Hauptdarsteller, denen ich die Frotzeleien abkaufe und handgemachte Effekte und Actionsequenzen. Dem entgegen steht die unfassbar lächerliche Prüderie - Frauen tragen knappste Kleidung, es gibt keinerlei Sex zu sehen (darüber wird nur ganz Macho-mäßig gesprochen), immerhin Oberkörper frei dann nur für den Megastar Smith.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Dienstag 28. Januar 2020, 18:06

Downton Abbey

Wie auch die Serie, so ist auch der Kinofilm nicht mehr als die biedere, mit typischen Adels und Dienerklischees Kaffeekränzchen Unterhaltung ohne große Relevanz. Alle Konflikte, sei es drum welches Kleid die feinen Damen anziehen, Attentatsversuch auf den König oder Homophobie im Grobritanien der 20iger Jahre des letzten Jahrhunderts, werden leicht verdaulich aufgelöst und abgehandelt. Mich hat die Serie an die alte 70iger Serie: Das Haus am Eaton Place erinnert. Stört nicht Mutti beim Stricken und da schmeckt der Kaffee und Kuchen um so besser. Öde, next.

Meine Bewertung: 05/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Mittwoch 29. Januar 2020, 11:58

Spring Breakers 5,5/10

Krimi-Drama mit James Franco, Vanessa Hudgens, Ashley Benson und Selena Gomez. Sehr eigen inszeniert, zum Teil mit interessanten filmischen Spielereien (Überblendungen, SlowMotion usw.). Die Story wird eher fragmentarisch erzählt. Das Gesamtpaket kann mich nicht wirklich begeistern.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 29. Januar 2020, 19:21

Der City Hai 6-5/10

Der fehlte mir all die Jahrzehnte tatsächlich noch - was auch an der Meinung der meisten Arnie-Fans gegen Ende der Achtziger Jahre gelegen haben dürfte: der kam fast immer schlecht weg. Weshalb ich ihn dann immer links liegen ließ.
Heutzutage wirkt dieser gradlinige Actionfilm - oder besser Krimi mit ausufernden Ballereinlagen - wie ein sympathischer Großvater, etwas betagt, aber jederzeit noch gerne krawallig unterwegs. Und gewinnt damit - zumindest bei mir - problemlos (s)einen Sympathieblumentopf.....


Loving 7/10

Die wahre Geschichte eines gemischtrassigen Paares, das Ende der Fünfziger im Staate Virginia gegen die herrschenden Gesetzeszustände verstieß, weil es - heiratete. Und wagte, nach der Eheschließung wieder zurück in die Heimat zu kommen.
Wie ihrer beider Schicksal im damals wogenden Bürgerrechtsbewegung auch als "Mittel zum Zweck" instrumentalisiert wurde, schildert der Film mit einer Nüchternheit, die mich anfänglich nicht gänzlich für die Personen einnehmen konnte. Erst in der zweiten Hälfte wurde ich zusehends "warm" mit ihnen und die letzte Einstellung - inklusive Texttafel - trieb mir das Wasser in die Augen.
Schöner unaufgeregter diskussionswürdiger Streifen....

Die Insel am Ende der Welt 7.5/10

Überraschend nihilistisch wirkender Abenteuerfilm aus den frühen Siebzigern, basierend auf einem Roman von Autor-Legende Jules Verne, der erst nach seinem Tode veröffentlicht wurde. Und nie wirkliche Popularität erfuhr - im Gegensatz zu seinen heutigen Klassikern. Ich war lange Zeit der fälschlichen Annahme aufgesessen, dass das tendenziell ein familienfreundlicher Abenteuerfilm sein würde - eine abgeschiedene Felsinsel in der Nähe von Kap Hoorn auf der ein Leuchtturm steht, wird von Riff-Piraten übernommen, die unter der Führung ihres ganz von sich selbst überzeugten Herrn (gegeben von "Westworld"- und "Die glorreichen Sieben"-Legende Yul Brynner), von nun an vorbeikommende Schiffe durch falsche Leuchtfeuer auflaufen lassen und plündern, während der einzige Überlebende der Leuchtturmbesatzung (Kirk Douglas - alles andere als heldenhaft in seiner Figur) ihnen immer wieder entkommt und ihnen in die Suppe spuckt. Das Endergebnis - das erst seit dem letzten Jahr in der ungeschnittenen Fassung vorliegt (und ebenso auch auf amazon prime angeboten wird - die wieder eingefügten Sequenzen entsprechend nicht synchronisiert, versteht sich) - war überraschend drastisch. Und faszinierend. Auch weil es längere Passagen gibt, in denen einzig und allein Taten und Blicke das Sagen haben.
Ein Umstand, den heutige Erfolgsfranchises - wie der kommende "Fast and Furious 9" - mit traumwandlerischem Geschick immer und immer wieder "zerquatschen" können.
Das erinnert - manchmal - an Sergio Leone. In dessen "Spiel mir das Lied vom Tod" konnten die Protagonisten auch so perfekt öfters mal nix sagen. Die Wirkung war - niederschmetternd. So auch hier. Wenn auch - natürlich - nicht auf der Leone-Stufe. Aber immerhin.....

Willkommen in Gravity Falls 8.5/10

Eine schön durchgeknallte TV-Cartoon-Serie aus dem Hause DISNEY. Die ich SO nie erwartet hätte. Das Geschwisterpärchen Dipper und Mabel Pines - beide 12 Jahre alt - werden in den Ferien von ihren Eltern zu ihrem kurrigen nur an Geld interessierten Onkel Stan geschickt. Der besitzt einen Giftshop in dem Kleinstädtchen Gravity Falls. In dem es schwer seltsam zugeht - wie Dipper feststellen muss, als ihm ein Buch in die Hände fällt, das den Leser darüber aufklärt, wie man sich mit verschiedenen in der Gegend anzutreffenden Phänomenen auseinander setzt, ohne dass selbige einem eins verpassen können (oder schlimmeres).
Dass sich Dipper während seiner Erkundungen darüber hinaus in die drei Jahre ältere Aushilfe Wendy die in Stans Shop jobbt verkucken muss, ist da auch nicht besonders zuträglich.
Nach der ersten Staffel, sind mein Schatz und ich - beide durch ihre jüngste Tochter (16 Jahre) bezüglich der Serie "getriggert" worden - nun in Staffel 2 angelangt. Und die Serie legt noch nach.... bin gespannt, wie das endet. Denn die Serie ist ihren 2 Staffeln (und 40 Episoden a 20 Minuten) abgeschlossen. Und zog anno 2012/13 wohl ein kleines Cultfollowing nach sich.....

Hat - immerhin - 2 Primetime Emmys gewonnen. Und rangiert derzeit in der Liste der besten TV-Serien bei "imdb" auf Platz 48. Mit einem mehr als gesunden Wert von 8,9. Bei gerade Mal knapp über 60.000 abgegebenen Votes. Meine hat sie. Vielleicht möchte sich ja diesbezüglich auch noch jemand beteiligen? Schon jetzt viel Spaß dabei! :-)

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von MMeXX » Mittwoch 29. Januar 2020, 20:01

Gravity Falls ist eine der Serien, bei denen es mich richtig wurmt, dass es die nicht auf DVD/BD gibt - und wohl auch nichts geplant ist.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Donnerstag 30. Januar 2020, 07:16

scholley007 hat geschrieben:
Mittwoch 29. Januar 2020, 19:21
Die Insel am Ende der Welt 7.5/10

Überraschend nihilistisch wirkender Abenteuerfilm aus den frühen Siebzigern, basierend auf einem Roman von Autor-Legende Jules Verne, der erst nach seinem Tode veröffentlicht wurde. Und nie wirkliche Popularität erfuhr - im Gegensatz zu seinen heutigen Klassikern. Ich war lange Zeit der fälschlichen Annahme aufgesessen, dass das tendenziell ein familienfreundlicher Abenteuerfilm sein würde - eine abgeschiedene Felsinsel in der Nähe von Kap Hoorn auf der ein Leuchtturm steht, wird von Riff-Piraten übernommen, die unter der Führung ihres ganz von sich selbst überzeugten Herrn (gegeben von "Westworld"- und "Die glorreichen Sieben"-Legende Yul Brynner), von nun an vorbeikommende Schiffe durch falsche Leuchtfeuer auflaufen lassen und plündern, während der einzige Überlebende der Leuchtturmbesatzung (Kirk Douglas - alles andere als heldenhaft in seiner Figur) ihnen immer wieder entkommt und ihnen in die Suppe spuckt. Das Endergebnis - das erst seit dem letzten Jahr in der ungeschnittenen Fassung vorliegt (und ebenso auch auf amazon prime angeboten wird - die wieder eingefügten Sequenzen entsprechend nicht synchronisiert, versteht sich) - war überraschend drastisch. Und faszinierend. Auch weil es längere Passagen gibt, in denen einzig und allein Taten und Blicke das Sagen haben.
Ein Umstand, den heutige Erfolgsfranchises - wie der kommende "Fast and Furious 9" - mit traumwandlerischem Geschick immer und immer wieder "zerquatschen" können.
Das erinnert - manchmal - an Sergio Leone. In dessen "Spiel mir das Lied vom Tod" konnten die Protagonisten auch so perfekt öfters mal nix sagen. Die Wirkung war - niederschmetternd. So auch hier. Wenn auch - natürlich - nicht auf der Leone-Stufe. Aber immerhin.....
Da sich der Film interessant angehört hat, habe ich ihn bei Amazon gesucht und nicht gefunden. Zum Glück gibt es IMDB. Der Titel lautet "Das Licht am Ende der Welt", falls ihn noch jemand sucht.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Donnerstag 30. Januar 2020, 13:52

@Manni Sch: Danke für die Richtigstellung. Lass dann mal wissen, wie er bei dir ankam. Leihgebühr bei amazon derzeit 1.99 Euro.

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